US Open: Auch Stephens verabschiedet sich früh

Osaka strauchelt, fällt aber nicht - Nadal drückt aufs Tempo

Rafael Nadal

Er eilte bei den US Open eine Runde weiter: Rafael Nadal. imago images

Ein gelungener Start war es für die erst 15 Jahre alte Amerikanerin Cori Gauff, die das Erstrunden-Duell zweier Tennis-Teenager für sich entschieden und bei den US Open die zweite Runde erreicht hat. Gegen die 18-jährige Russin Anastasia Potapowa setzte sich Wimbledon-Überraschung Gauff am Dienstag (Ortszeit) in 2:01 Stunden mit 3:6, 6:2, 6:4 durch. Gauff hatte für das Grand-Slam-Turnier in New York eine Wildcard erhalten. In Wimbledon hatte die junge US-Amerikanerin begeistert und war nach einem unerwarteten Erfolgslauf erst im Achtelfinale gegen die spätere Turniersiegerin Simona Halep aus Rumänien ausgeschieden. In der Weltrangliste belegt sie momentan Platz 140.

Auch French-Open-Champion Rafael Nadal ist ohne Probleme in die zweite Runde der US Open eingezogen. Der Weltranglisten-Zweite aus Spanien gewann am Dienstag im ersten Match der Night Session gegen den Australier John Millman 6:3, 6:2, 6:2. Millman hatte im vergangenen Jahr durch seinen Achtelfinal-Sieg gegen Roger Federer für Furore gesorgt, war bei der Niederlage in 2:07 Stunden gegen Nadal aber chancenlos.

Titelverteidigerin hat ihre Mühe

Titelverteidigerin Naomi Osaka hat bei den US Open derweil einen mühevollen Start hingelegt. Die Weltranglistenerste aus Japan schlug in ihrem Auftaktmatch in New York die Russin Anna Blinkowa 6:4, 6:7 (5:7), 6:2, in der zweiten Runde trifft die 21-Jährige auf Magda Linette (Polen). Bereits ausgeschieden ist hingegen Sloane Stephens, die 2017 in New York den Titel gewonnen hatte. Die US-Amerikanerin verlor in der ersten Runde gegen die Russin Anna Kalinskaja mit 3:6, 4:6.

Im Vorjahr hatte Osaka im Finale gegen Serena Williams ihren ersten von bislang zwei Grand-Slam-Titeln geholt. In Erinnerung blieb das Endspiel aber vor allem, weil sich die 23-malige Grand-Slam-Siegerin Williams nach einer Verwarnung wegen illegalen Coachings mit Schiedsrichter Carlos Ramos angelegt hatte. Die US-Amerikanerin hatte ihr Auftaktspiel bereits am Montag gegen die frühere Weltranglistenerste Maria Sharapova aus Russland klar 6:1, 6:1 gewonnen.

dpa/sid

Zittern, Zaudern und Favoritenstürze