Heidenheims Trainer kritisiert seine Mannschaft harsch

Schmidt: "Nicht vergnügungssteuerpflichtig"

Hatte viel zu bemängeln: Heidenheims Trainer Frank Schmidt.

Hatte viel zu bemängeln: Heidenheims Trainer Frank Schmidt. picture alliance

Die Anspielstationen fehlten, der lang geschlagene Ball war häufig die notgedrungene Konsequenz. Gerade, was die Offensivbemühungen der Heidenheimer anging, mangelte es an Bewegung und Ideen. "Das Spiel in der ersten Halbzeit anzuschauen, war nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig", wird Trainer Frank Schmidt auf der Vereinswebsite zitiert.

Schmidt sieht Niederlage nicht in Kleinigkeiten begründet

Im zweiten Durchgang nahm die Partie dann etwas an Fahrt auf, was dem FCH allerdings nicht zu Gute kam. Zwar traf Timo Beermann nach 52 Minuten die Latte, doch dann zog Sandhausen innerhalb von vier Minuten auf 2:0 davon und entschied die Begegnung für sich. Vor allem die kurze Abfolge der beiden Gegentreffer schlug Schmidt auf den Magen: "Es darf uns nicht passieren, dass wir den Doppelschlag bekommen in so einem Spiel."

In der allgemeinen Spielbewertung holte der Ur-Heidenheimer zum Rundumschlag aus: "Man hat gesehen, dass uns aktuell das Selbstverständnis, das Vertrauen und die Überzeugung, mit der wir gewohnt sind, Fußball zu spielen, abgeht - leider schon in dieser frühen Phase der Saison." Schlussmann Kevin Müller sieht das Problem darin, dass seine Mannschaft nicht als Einheit auf dem Platz stand: "Es ist wichtig, dass wir viel geschlossener agieren. Es wirkt teilweise alles wie aus vielen Einzelteilen."

Schmidt fordert Punkte in Nürnberg

Schmidt fordert deswegen nicht nur Besserung, sondern Punkte beim kommenden Gastauftritt in Nürnberg am Freitag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de): "Es ist wichtig, dass wir da etwas Zählbares mitnehmen. Mit einer weiteren Niederlage in die Länderspielpause zu gehen, wäre richtig bitter."

mxb