Krempicki droht langer Ausfall

Duisburg muss Dämpfer im "Wahnsinns-Spiel" hinnehmen

Musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden: Mittelfeldspieler Connor Krempicki (Mitte). imago images

"Es war ein Wahnsinns-Spiel. Ich habe im Vorfeld gesagt, dass hier zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die in der Lage sind, Tore zu schießen. Das haben beiden Teams gemacht", äußerte sich MSV-Trainer Torsten Lieberknecht auf der Pressekonferenz nach der Pleite in Mannheim. Für Unmut sorgte das beim 46-Jährigen allerdings nicht: "Die Art und Weise, wie wir verloren haben, trotzt mir aber viel Stolz ab." Phasenweise war auch Yassin Ben Balla mit dem Spiel zufrieden, wie er auf der Vereinswebsite zitiert wird: "Wir haben guten Fußball gespielt, aber in den letzten 20 Minuten fehlt uns die Kraft."

Neben der fehlenden Kraft war auch die Konzentration eine Ursache für die Torflut auf beiden Seiten: "Fehler haben beide Mannschaften gemacht, wir zweimal zu viel", resümierte Lieberknecht." Duisburgs Kapitän Moritz Stoppelkamp bemängelte dazu noch die fehlende "Cleverness".

Apropos Stoppelkamp: Der 32-Jährige netzte in Mannheim, wie bereits auch in allen fünf vorherigen Saisonspielen ein und markierte mit seinem Treffer sein achtes Saisontor. Somit führt der aufblühende Routinier die Torschützenliste und die Rangliste der kicker-Benotung an (Durchschnittsnote 2,0).

Krempicki droht lange auszufallen

Einem anderen Duisburger Leistungsträger droht hingegen erstmal eine Zwangspause: Connor Krempicki wird den Duisburgern vermutlich länger fehlen. Der 24-Jährige wurde in Mannheim bereits nach 18 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt, eine Diagnose steht allerdings noch aus. "Connor hat die schlimme Befürchtung, dass etwas am Mittelfuß gebrochen ist", erzählte Lieberknecht direkt im Anschluss der Partie.

kon