Augsburg: Reuter geht von Verbleib aus

Was wird aus Max und Gregoritsch?

Philipp Max

Zahlt noch jemand 20 Millionen Euro? Philipp Max wollte Augsburg eigentlich verlassen. imago images

"Es muss etwas Außergewöhnliches kommen, damit wir zu so einem späten Zeitpunkt noch jemanden abgeben", sagte Reuter nach dem 1:1 gegen Union und fügte bezogen auf Gregoritsch und Max hinzu: "Ich gehe davon aus, dass sie bei uns bleiben." Eine "hundertprozentige Aussage" könne er aber wie gewohnt nicht geben, ergänzte Reuter. Man wisse kurz vor dem Ende einer Transferperiode nie, "was für verrückte Sachen hintenraus passieren".

Max hatte mehrfach betont, dass er Augsburg in diesem Sommer verlassen möchte, um den nächsten Karriereschritt zu machen. Das scheiterte bislang allerdings an der Ablöseforderung des FCA in Höhe von mindestens 20 Millionen Euro. Zuletzt hatte Atalanta Bergamo Interesse an Max bekundet, es ging dabei um eine Leihe. Auch auf Schalke war der 25-Jährige Thema.

An Gregoritsch hatte Augsburgs nächster Gegner Bremen Interesse bekundet, eine Ablöse von kolportierten 13 Millionen Euro war für Werder allerdings zu hoch. Zuletzt gab es außerdem mal wieder Gerüchte um Gregoritsch und Borussia Mönchengladbach, bislang allerdings nichts Konkretes.

Vor allem angesichts dieser beiden Personalien sehnt Augsburgs Trainer Martin Schmidt das Ende der Transferperiode herbei. "Ich bin froh, wenn der 2. September Mitternacht da ist und der Deckel drauf ist." Schmidt bezeichnet seinen Kader aktuell als "komplett" und würde gerne so in die Saison gehen. Er weiß aber auch: "Wenn ein unmoralisches Angebot kommt, muss man sich an den Tisch setzen."

David Bernreuther