Hachings Trainer nach der 0:3-Niederlage gegen den Halleschen FC

Schromm: "Es war bisher unser stärkstes Spiel"

Unterhachings Trainer Claus Schromm

Versuchte die positiven Dinge aus der Partie mitzunehmen: Unterhachings Trainer Claus Schromm. imago images

Viele Chancen, keine Tore

Die Gäste aus Halle kamen zunächst besser in die Partie und gingen dann auch verdient in Führung. Doch "nach 20 Minuten haben wir einen besseren Zugriff bekommen und kurz vor der Halbzeit stand Felix Schröter alleine vor Kai Eisele. Wenn wir da das 1:1 machen, wäre es spannend geworden", äußerte sich Claus Schromm nach der Partie.

Unterhaching erspielte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs einige Möglichkeiten auf den Ausgleich, jedoch blieben allesamt ungenutzt. Halle hingegen zeigte sich von seiner effizienten Seite und stellte durch zwei Treffer binnen sieben Minuten auf 3:0 (58./64.).

Déjà-"Wü" bleibt aus

Die SpVgg rannte einem 0:3-Rückstand hinterher, gab sich aber nicht auf, weshalb Schromm seiner Mannschaft auch Respekt zollte. Allerdings ließ Haching in der letzten Viertelstunde zahlreiche hochkarätige Chancen und sogar einen Elfmeter liegen. "Dank dem Spiel in Würzburg haben die Jungs immer noch daran geglaubt, aber heute hat es leider nicht geklappt", bedauerte der 50-Jährige.

Trotz der Niederlage, die "einen Tick zu hoch war", zieht Schromm ein positives Fazit: "Ich glaube von der Offensive her war es unser stärkstes Spiel in dieser Saison. Das hört sich natürlich komisch an, wenn man das Ergebnis betrachtet, aber wenn man die Vielzahl von Chancen sieht - und wie sie entstanden sind - dann kann man meine Ansicht verstehen."