Isländer stand gegen Heidenheim nicht im Kader

Koschinat über Gislason: "Durften wir so nicht durchgehen lassen"

Rurik Gislason

Bekam eine Denkpause verordnet: Sandhausens Rurik Gislason. imago images

Irritationen kamen zunächst jedoch insofern auf, als dass sich Verantwortliche des SVS im Vorfeld der Partie dazu nicht äußern wollten - und auf die Pressekonferenz nach Spielende verwiesen. Dort verriet der Trainer, dass "unter der Woche etwas vorgefallen" sei, "das es zu sanktionieren galt", so Koschinat auf der entsprechenden Pressekonferenz. Gislason habe sich etwas zuschulden kommen lassen, das "wir so nicht durchgehen lassen durften", begründete der 47-Jährige den disziplinarischen Schritt, ihn für ein hartes Revanchefoul im Training außen vor zu lassen. Die Folge: "So war er für dieses Wochenende mal raus."

Im Vergleich zum 3:2-Erfolg über den 1. FC Nürnberg rutschte dementsprechend Emanuel Taffertshofer für Gislason als einzig neuer Akteur in die Startelf und agierte auf der Doppelsechs durchaus solide. Am kommenden Freitag wird Gislason, der in eineinhalb Jahren für den SVS 46 Pflichtspiele (drei Tore) absolviert hat, im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 wohl wieder mitwirken dürfen, denn seine Suspendierung ist mit Abpfiff der Heidenheim-Partie aufgehoben, wie Koschinat bestätigte: "Am Montag wird er wieder im Training dabei sein."

kög/tl