Union-Innenverteidiger spricht nach 1:1 über seine Gemütslage

Subotic nach seiner Premiere: "Für mich ist das geil"

Neven Subotic

Zurück in der Bundesliga: Neven Subotic spielte in Augsburg durch. imago images

Für Union war es ein historischer Tag, für Subotic ebenfalls ein besonderer: Das 1:1-Remis in Augsburg bedeutete für die Eisernen den ersten Bundesliga-Punkt in der Vereinsgeschichte, für Berlins Sommer-Neuzugang waren es die ersten 90 Minuten in Deutschlands höchster Spielklasse nach eineinhalb Jahren in Frankreich.

Nach dem umkämpften Punkt atmete Subotic in der Mixed Zone tief durch und gab dann auf Nachfrage zu seiner Gefühlslage zu Protokoll: "Für mich ist das geil. Ich bin auch aus Frankreich hierhin gekommen, um wieder solche 90 Minuten zu haben, wo man wirklich 90 Minuten wie ein Wilder ackert." Das Spiel sei auch wegen seines Verlaufs - Keven Schlotterbeck, Subotics Partner in der Innenverteidigung, flog mitunter nach 83 Minuten mit glatt Rot vom Platz - "eine sehr große Herausforderung" gewesen. Aber: "Dafür bin ich da."

Sicherlich gebe es "Luft nach oben", doch die Partie habe exemplarisch dafür gestanden, "warum ich Fußball spiele". Die Bundesliga an sich habe sich in der kurzen Zeit ohne ihn nicht wirklich verändert. Das Gefühl, mit Underdog Union anstatt Meisterschaftskandidat Dortmund aufzulaufen, sei aber doch neu. Seine ersten 90 Minuten im Berliner Trikot - Subotic hatte beim 0:4 gegen Leipzig nur auf der Bank gesessen - haben beim 1,93-Meter-Hünen auf jeden Fall Lust auf mehr geweckt.

msc/rei

Bilder zur Partie FC Augsburg - 1. FC Union Berlin