Wide Receiver fehlt den Green Bay Packers einige Wochen

Glück im Unglück: EQ St. Brown hat sich nichts gebrochen

Equanimeous St. Brown

Muss eine Zwangspause einlegen - und hat Glück gehabt: Packers-Receiver Equanimeous St. Brown. imago images

Es waren schwer anzusehende Bilder im Zuge des dritten Preseason-Spiels auf einem Feld über 80 Yards gegen die Oakland Raiders: Als der im Slot postierte Packers-Receiver Equanimeous St. Brown einen Ball aufnahm und durch die Mitte brechen wollte, bäumte sich Safety Erik Harris vor ihm auf, sprang etwas mit dem Helm voraus nach vorn, rammte den Deutsch-Amerikaner - und dieser knickte im Anschluss übel zur Seite. Die Folge: Wut seiner Mitspieler auf das Tackling des Raiders-Profis, eine längere Behandlungspause auf dem Feld, Schiene für das Bein und Abtransport vom Feld.

Bilder, die auf eine schwerwiegende Verletzung hindeuteten - im schlimmsten Fall auf einen Knöchelbruch und das Ende seiner zweiten NFL-Saison nach einem ordentlichen Rookie-Jahr in Green Bay mit 21 Receptions und 328 Yards (kein Touchdown).

Knöchelverstauchung - und einige Wochen Pause

In der Nacht von Freitag auf Samstag (MESZ) gab es allerdings Entwarnung für den 22-Jährigen, der sich zuletzt erst im kicker-Interview vorfreudig über die kommenden 100. NFL-Saison geäußert hatte ("Ich will Starter werden - und in den Super Bowl!"): St. Brown hat sich "nur" eine extreme Knöchelverstauchung zugezogen und wird vier bis sechs Wochen ausfallen. Damit verpasst er zwar den wichtigen Saisonstart inklusive des heiß erwarteten Eröffnungsspiels bei NFC-North-Erzrivale Chicago (in der Nacht von 5. auf 6. September, 2.20 Uhr MESZ). Aber nicht wie befürchtet die gesamte Spielzeit. Zur Sicherheit: Ein weiteres MRT ist für Montag geplant.

Zu den Green Bay Packers ist St. Brown im vergangenen Jahr nach dem NFL-Draft 2018 gestoßen (6. Runde, 207. Stelle), hat sich gut geschlagen und kämpft um einen Stammplatz auf der Receiver-Position. Gesetzt ist hier lediglich Star-Empfänger Davante Adams (26, 13 Touchdowns 2018), ansonsten finden sich im Roster noch Marquez Valdes-Scantling (24), Jake Kumerow (27) oder Geronimo Allison (25).

mag

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