Agentur erkennt keinen Verstoß des Frankfurters

NADA stellt Ermittlungen gegen Hinteregger ein

Martin Hinteregger

Pille mit Nachgeschmack: Frankfurts Martin Hinteregger. imago images

Die NADA hatte TV-Aufnahmen sowie medizinische Unterlagen der Frankfurter zu Rate gezogen, letztlich sei alles mit den Richtlinien vereinbar gewesen. "Das vom Verein angegebene Produkt ist ein Lebensmittel, das seit dem Jahr 2016 mit jährlichen Labor-Analysen auf der Kölner Liste vertreten ist", hieß es in einer Mitteilung, in der sich die Agentur zudem zur Wehr setzte: "Die NADA stellt klar, dass die mediale Berichterstattung, die suggerierte, die NADA habe Eintracht Frankfurt oder den Spieler Martin Hinteregger in den Verdacht des Dopings oder Medikamentenmissbrauchs gebracht, unzutreffend ist. Die NADA und ihre handelnden Personen haben solche Äußerungen nicht in einen konkreten Zusammenhang mit Eintracht Frankfurt und/oder dem Spieler Martin Hinteregger gestellt."

Die NADA erklärte darüber hinaus, die Vorbildfunktion von Profifußballern sei "enorm. Vor allem jede medizinische Behandlung, die im Fernsehen übertragen wird, wird von Zuschauern und Fans wahrgenommen. Die NADA weist daher grundsätzlich auf einen verantwortungsvollen Umgang mit medizinischen Behandlungen, Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln im Hinblick auf die Vorbildrolle der Sportlerinnen und Sportler hin." Weitere Stellungnahmen werde man nicht mehr abgeben, hieß es weiter.

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