2. Bundesliga

SV Wehen Wiesbaden will auch mal in Führung gehen

Angreifer Schäffler fühlt sich wieder fit

Wiesbaden will auch mal in Führung gehen

Will Negativtrend stoppen: Wiesbadens Angreifer Manuel Schäffler (re.).

Will Negativtrend stoppen: Wiesbadens Angreifer Manuel Schäffler (re.). imago images

Drei Ligaspiele, drei Niederlagen. Dazu das bittere Aus in der ersten Pokalrunde gegen den 1. FC Köln. Für Wiesbaden läuft die Saison bisher nicht nach Plan. Die ersten Punkte sollen nun in Bochum eingesackt werden. "Der ein oder andere rechnet vielleicht nicht mit uns, aber wir rechnen mit uns", zeigte sich Rehm auf der Pressekonferenz selbstbewusst, geriet dann aber ins Schwärmen über den Gegner: "Der VfL Bochum ist ein geiler Verein. Es hat etwas Besonderes, dort aufzulaufen. Bochum hat die typische Atmosphäre eines Ruhrpott-Stadions. Diese Vorfreude müssen die Jungs mit ins Spiel nehmen."

Rehms Plan? "Ekelig sein"

Sein Matchplan? "Wir wollen den Bock umstoßen, wir wollen ekelig sein und die Dinge, die uns auszeichnen, wieder auf den Platz bringen." Ein Gesicht der Wiesbadener Mannschaft in der Aufstiegssaison war Angreifer Schäffler, der mit 16 Treffern zweitbeste Torschütze der vergangenen Drittligaspielzeit. In der laufenden Saison läuft der 30-Jährige bislang noch seiner Form hinterher, traf bisher noch gar nicht und wurde zuletzt zweimal nur eingewechselt (kicker-Notenschnitt 3,83). "Ich habe meine Zeit gebraucht, musste etwas Tribut zollen. Ich merke diese Woche aber, dass ich wieder vollständig fit bin", erklärte der Sturmtank.

Sein Wunsch für das anstehende Spiel: "Es würde uns natürlich gut tun, mal das erste Tor zu erzielen." In den vier bisherigen Saisonspielen geriet Wiesbaden jedes Mal mit 0:2 ins Hintertreffen. Bei 390 gespielten Minuten liefen die Hessen somit 233 Minuten lang einem Rückstand hinterher. "Das ist immer scheiße. Es ist wichtig, in Führung zu gehen. Ich bin da sehr positiv, dass uns das auch gelingt."

Knöll und Schwede in der Startelf?

Dabei helfen werden die jüngst verpflichteten Törles Knöll (Leihe vom 1. FC Nürnberg) und Tobias Schwede (SC Paderborn). "Die beiden Neuzugänge spielen für Samstag schon eine Rolle. Jetzt ist die Lage wieder etwas entspannter und heizt den Konkurrenzkampf an", zeigte sich Rehm erfreut über die neuen Alternativen. Im Vergleich zur 0:3-Heimpleite gegen Hannover 96 ist Daniel-Kofi Kyereh grippal und muskulär angeschlagen und daher fraglich. Ansonsten steht Rehm dieselbe Mannschaft zur Verfügung.

mxb

Das sind die Neuzugänge der Zweitligisten