62-Jähriger als DFB-Präsident vorgeschlagen

"Klares Votum": Profi-Klubs und Amateure schenken Keller das Vertrauen

Fritz Keller

Steht als Nachfolger von Reinhard Grindel bereit: Fritz Keller. picture alliance

Keller hatte am Mittwoch in Berlin die inhaltlichen Eckpunkte seiner Kandidatur bei einer Konferenz der Regional- und Landesverbände des DFB sowie der Generalversammlung der DFL vorgestellt. Beide Versammlungen sprachen sich nach den separaten Vorstellungsrunden für eine Kandidatur von Keller aus.

"Ich freue mich sehr über die Unterstützung und bedanke mich für das Vertrauen, das mir aus dem Amateur- und dem Profifußball entgegengebracht wird", wird der Präsident des SC Freiburg in einer DFL-Mitteilung zitiert. "Das klare Votum empfinde ich als wichtige und notwendige Basis, denn die anstehenden Herausforderungen können wir nur gemeinsam erfolgreich angehen. Wir brauchen die Einheit des Fußballs." Keller stellte zudem heraus, dass er Zuständigkeiten und Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen will: "Eine One-Man-Show wird es nicht geben."

Er habe in bisherigen Gesprächen Wertschätzung gespürt und den Willen, etwas zu verändern. Nun gehe es "für den Verband vor allem darum, Glaubwürdigkeit und Vertrauen zurückzugewinnen". Dafür will Keller "als eine der ersten Maßnahmen einen Vergütungsausschuss vorschlagen, der unter Einbeziehung von Externen die Zahlungen an das Präsidium festlegt und transparent macht." Und Keller will "eine Zukunft weisende, moderne Struktur" schaffen.

Keller soll am 27. September beim 43. Ordentlichen DFB-Bundestag zum Nachfolger des im April zurückgetretenen Reinhard Grindel gekürt werden.

nik

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