Gegen Leverkusen gleich in der Düsseldorfer Startelf?

Zimmers Comeback nach kurioser Verletzung

Jean Zimmer

Wieder am Ball: Jean Zimmer. imago images

Die vorige Saison ließ sich ganz gut an für den aus Stuttgart gekommenen und zuvor vom VfB ausgeliehenen Dynamiker. Im Dezember beim 2:1 gegen Borussia Dortmund erzielte Zimmer sogar das Tor des Monats.

Doch schon im Februar kam für ihn das Saisonaus, wegen einer kuriosen Verletzung: Leverkusens Wendell flankte, Zimmer bekam den Ball gegen die Schuhspitze und knickte unglücklich um. Er zog sich einen Außenbandriss zu; die Heilung verlief wegen eines Knochenödems äußerst schleppend.

Damit nicht genug: In der Sommer-Vorbereitung musste Zimmer wegen einer Sprunggelenks-Verletzung erneut pausieren. Inzwischen ist er körperlich wieder auf der Höhe, hielt am Dienstag beim Test gegen den Oberligisten TuRU Düsseldorf (4:2) 90 Minuten durch und steht bereit für sein erstes Pflichtspiel der neuen Saison.

Durchaus denkbar also, dass Friedhelm Funkel den 25-jährigen gegen Bayer Leverkusen sogar in der Startelf aufbietet. Gegen die Werkself wird Fortunas Defensive gewiss enorm gefordert, da könnte der laufstarke Zimmer als Abfangjäger und Antreiber auf der rechten Seite ideal in Funkels Planungen passen.

Auch Bodzek und Kownacki stehen bereit

Nicht nur Zimmer drängt sich wieder auf. Inzwischen kann Funkel auch wieder auf den zuletzt gesperrten Adam Bodzek sowie auf Dawid Kownacki zurückgreifen, der am Dienstag ebenfalls 90 Minuten spielte, nachdem er in der Vorbereitung wegen einer Oberschenkel-Verletzung weite Teile verpasst hatte und erst allmählich wieder in Schwung kam.

Adams noch keine Option für die Startelf

Noch nicht wieder bei 100 Prozent ist Kasim Adams, der nach dem Afrika-Cup noch ein wenig Sonderurlaub genoss und gegen Leverkusen, so Funkel, noch nicht zur Düsseldorfer Startelf zählen wird. "Er hat seinen körperlichen Rückstand weitgehend aufgearbeitet", sagt der Fortuna-Trainer, "aber gegen Leverkusen beginnen Kaan Ayhan und Andre Hoffmann."

Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung

Anschließend kommt das Spiel in Frankfurt, dann die Länderspielpause. "Danach", so Funkel, "sehen wir mal weiter." Es verspricht, ein heißer Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung zu werden, zumal Ayhan unumstritten sein dürfte und auch Hoffmann meist sehr solide verteidigt. "Nehmen wir noch Robin Bormuth dazu", sagt Funkel, "dann sind wir in der Innenverteidigung sehr gut aufgestellt."

Oliver Bitter