Bundesliga

Nastasic: Nationalelf-Comeback schon im September

Schalke: Neuer Trainer, neue Perspektive

Nastasic: Nationalelf-Comeback schon im September

Matija Nastasic

Steht vor der Rückkehr in die Nationalmannschaft: Matija Nastasic. imago images

Im Februar 2012 feierte Matija Nastasic gegen Zypern (0:0) im Alter von 18 Jahren sein Debüt für die serbische Nationalmannschaft, das 2:0 gegen Nigeria im März 2018 war anschließend nach insgesamt 27 Einsätzen vorerst Nastasics letzter Auftritt im Dress der Weißen Adler. Auch bei der WM war er nicht dabei. Der Grund: Stress mit Trainer Mladen Krstajic.

Seit Juli hat Serbien mit Ljubisa Tumbakovic einen neuen Trainer, nun ist für Nastasic der Weg wieder frei. Nach Schalkes Saisonstart gegen Mönchengladbach (0:0) "hatten wir ein sehr gutes Gespräch", verriet der Abwehrspieler am Dienstag. Er sei "sicher, dass ich wieder in die Nationalmannschaft zurückkehre". Und zwar zeitnah: Serbien empfängt am 7. September in der EM-Qualifikation Europameister Portugal, am 10. September geht's nach Luxemburg.

Dass Nastasic nur eine Nationalelf-Pause einlegen wollte, bis Krstajics Ära vorüber sein würde, war nie ein Geheimnis gewesen. "Es war ja nicht so, dass ich nie mehr für Serbien spielen wollte", betont der Innenverteidiger. "ber da die Kommunikation mit den Verantwortlichen nicht stimmte, war es die beste Entscheidung, vorerst nicht mehr zu spielen."

Mit Tumbakovic liegt Nastasic offenbar auf einer Wellenlänge. "Ich habe ihm erzählt, wo die Probleme lagen, und er hat mir gesagt, was er in Zukunft erwartet." Für weitere Nominierungen werden auch Nastasics Darbietungen bei Schalke 04 ausschlaggebend sein. Der Saisonauftakt verlief bereits vielversprechend, Nastasic wirkte von allen Abwehrspielern am stabilsten (kicker-Note 2,5). Am nächsten Samstag wird er sich gleich im ersten S04-Heimspiel gegen die Offensive des FC Bayern behaupten müssen.

Toni Lieto