Regionalliga

Schötterl wechselt vom FC Fulham zu Lok Leipzig

Kirsten langfristig verletzt

Schötterl wechselt vom FC Fulham zu Lok Leipzig

Benjamin Kirsten, Björn Joppe

Fand Ersatz für den verletzten Benjamin Kirsten (li.): Björn Joppe. imago images

Björn Joppe, Teamchef des Regionalliga-Spitzenreiters, erklärte die Beweggründe für die Verpflichtung eines neuen Torwarts: "Aufgrund der Situation mit Benjamin Kirsten (laboriert derzeit an einem Knorpelschaden, Anm.d.Red.) sahen wir uns gezwungen, einen weiteren Torhüter zu suchen, um bei einem Worst-Case-Szenario nicht ohne dazustehen." Der 40-Jährige weiter: "Daher bin ich sehr froh, dass wir mit Berti einen hervorragenden und erfahrenen Torhüter für uns gewinnen konnten und freue mich auf die Zusammenarbeit."

"Ich möchte das Vertrauen zurückzahlen"

Schötterl, der zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vater "Berti" genannt wird, freut sich, wie er auf der Vereinswebsite zitiert wird, "wieder in Deutschland zu sein". Der gebürtige Nürnberger konstatierte: "Die Verantwortlichen des 1. FC Lok Leipzig haben sich sehr um mich bemüht, das Vertrauen möchte ich zurückzahlen."

Wie der 24-Jährige "nordbayern.de" im Januar erklärte, sei es zwar sein "Traum, lange bei einem Verein zu spielen, aber mir war es oft nicht professionell genug". Demnach spielte Schötterl zwischen 2014 und 2016 für vier bayrische Vereine, auf seinen anschließenden Wechsel zum Oberligisten International Leipzig führte der Weg auf die Insel - bereits zum zweiten Mal. 2012 wechselte der Franke aus der Jugend der SpVgg Greuther Fürth zum FC Watford, sechs Jahre und zahlreiche Zwischenstationen später zog es Schötterl zum FC Fulham, der ihn mehrfach verlieh.

"Die Fußballwelt ist so klein"

Bereits im Winter deutete der Torwart an, dass er sich eine fußballerische Zukunft auch abseits der Insel vorstellen könne: "Die Fußballwelt ist so klein, man weiß nie, wo man mal landet." Sein Weg führt nun also nach Leipzig.

kon