2. Bundesliga

Neues Sturmduo mit Zukunft? Ducksch und Teuchert überzeugen

Enger Konkurrenzkampf in Hannovers Angriff - Hansson bald da

Neues Sturmduo mit Zukunft? Ducksch und Teuchert überzeugen

Cedric Teuchert und Marvin Ducksch

Gemeinsamer Torjubel: Cedric Teuchert und Marvin Ducksch freuen sich über das Führungstor in Wiesbaden. imago images

Drei Pflichtspiele und nur ein selbst erzielter Treffer - das Sturmpersonal in Hannover wusste zu Beginn der neuen Saison noch nicht wirklich von sich zu überzeugen. Lediglich Hendrick Weydandt, Slomkas Stürmer Nummer eins, war bis vor dem Auswärtsspiel bei Aufsteiger Wehen Wiesbaden einmal erfolgreich, wegen einer Grippe sollte er jedoch die Fahrt nach Hessen nicht mit antreten können.

So mussten seine Vertreter Marvin Ducksch und Kaderdebütant Cedric Teuchert einspringen - und prompt fiel den 96ern das Toreschießen wieder deutlich leichter. Dies lag aber wohl viel mehr am deutlich verbesserten Auftreten der gesamten Mannschaft gegenüber der Pokalpleite in Karlsruhe, als am Fehlen Weydandts. Vor allem aber Ducksch, zweimal gegen Wehen erfolgreich, war nach der Partie erleichtert, dass er endlich treffen konnte für seinen neuen Klub: "Wenn man sieht, welche Chancen ich vergeben habe, und dass ich trotzdem das Vertrauen bekommen habe... Dann wird es Zeit, dass du etwas zurückgibst", war der 25-Jährige seinem Trainer durchaus dankbar.

"Wir sind ähnliche Spielertypen, deswegen wissen wir, wo der andere hinläuft."

Marvin Ducksch über das Zusammenspiel mit Cedric Teuchert

Doch nicht nur Ducksch, sondern auch sein Sturmpartner und Mitbewohner Teuchert konnte seine Qualitäten unter Beweis stellen. Der Leihspieler des FC Schalke 04 bereitete das 1:0 nach einer starken Einzelaktion vor und war auch entscheidender Passgeber vor dem 2:0 durch Florent Muslija. Selbst wäre der ehemalige U-21-Nationalspieler ebenfalls beinahe erfolgreich gewesen, seinem gefährlichsten Abschluss fehlten nur ein paar Zentimeter zum Einschlag. "Wir sind ähnliche Spielertypen, deswegen wissen wir, wo der andere hinläuft. Deshalb macht das vielleicht alles ein bisschen einfacher", erklärt Ducksch das Zusammenspiel mit Teuchert in einem Vereinsinterview.

Hansson in den Startlöchern

Wenn Weydandt nun vor dem Heimspiel am Samstag (13 Uhr, LIVE bei kicker.de) gegen die SpVgg Greuther Fürth wieder zurückkehrt, hat Slomka die Qual der Wahl, wer denn das Sturmzentrum besetzen soll und darf - zumal für die Offensive ein weiterer Angreifer in den Startlöchern steht. Der Deal mit Emil Hansson von Feyenoord Rotterdam steht kurz vor dem Abschluss, den obligatorischen Medizincheck hat der Schwede bei den Niedersachsen bereits absolviert.

tso, mri