Wenn der Wolfsburger trifft, ist es häufig wichtig

Arnold als Mr. 1:0

Maximilian Arnold

Traf sehenswert gegen den 1. FC Köln: Maximilian Arnold. imago images

Es war die erste Wolfsburger Torchance, die so richtig eigentlich auch gar keine war. Nach einem Einwurf landete der Ball rund 23 Meter vor dem Kölner Gehäuse bei Maximilian Arnold, der per Direktabnahme zur VfL-Führung traf. Fünf seiner letzten sechs Tore erzielte Arnold von außerhalb des Strafraums.

Besonders markant bei dem Wolfsburger Eigengewächs: Elf seiner insgesamt 24 Bundesligatore bedeuteten das 1:0 für seine Mannschaft - das sind stolze 46 Prozent. Wenn Arnold trifft, ist es sehr häufig wichtig - er ist Wolfsburgs Mr. 1:0.

Und auch in der Liga liegt der Mittelfeldmann weit vorne mit dieser Statistik. Nur bei einem aktuellen Bundesligaprofi mit mindestens 24 Toren ist der Anteil an 1:0-Treffern noch höher: Bei Augsburgs Michael Gregoritsch bedeuten 48 Prozent aller Treffer (14 von 29) das 1:0 für sein Team.

Lesen Sie in der Montagsausgabe des kicker in der Arnold-Story "Boss ohne Binde", wie der Wolfsburger ohne offizielle Führungsaufgabe zum Leader reift und was Trainer Glasner von ihm fordert.

Thomas Hiete