Rose und Eberl über den Abschied von Cuisance

"Borussia ist für ihn zu klein geworden"

Gibt Cuisance keine Ratschläge mehr: Gladbachs Trainer Marco Rose.

Gibt Cuisance keine Ratschläge mehr: Gladbachs Trainer Marco Rose. imago images

"Mehr Aufmerksamkeit hat in den vergangenen 13 Monaten kein anderer Spieler bekommen. Wir haben alles versucht, wir haben ihm alle Möglichkeiten aufgezeigt. Wir haben einen neuen Trainer, der ihm eine Chance geben wollte. Aber wenn er diese Chance nicht nutzen will, dann geht es eben nicht. Dann muss man eine Entscheidung fällen, bevor es Unmut und böses Blut gibt", erklärte Eberl nach dem Abpfiff. Seiner Ansicht nach sei die Borussia "eine sehr gute Möglichkeit, seine Karriere zu starten und sich zu entwickeln", so der Gladbacher Sportdirektor. "Aber wenn einer nicht will, muss er einen anderen Weg gehen."

Durch sein Verhalten hatte Cuisance vor allem in den vergangenen Wochen Handlungsdruck aufgebaut. "Ich denke, dass er einige Verhaltensweisen, die er bei uns an den Tag gelegt hat, bei seinem neuen Arbeitgeber sicher nicht an den Tag legen wird. Genau das ist der Punkt - das geht auch hier nicht", sagte Rose. "Mika ist ein talentierter junger Spieler, der aber noch viel lernen muss. Ich glaube, dass der Transfer für uns unabdingbar war. Ich hatte in den letzten Wochen den Eindruck, dass die Borussia als Verein für ihn zu klein geworden ist."

Geschätzte zehn Millionen Euro kassieren die Fohlen vom FC Bayern für den Mittelfeldspieler. Ob das Geld noch in dieser Transferperiode reinvestiert wird, ließ Eberl am Samstag offen. "Wir suchen nicht händeringend nach einem neuen Spieler, wir haben da keine Not", versicherte Borussias Macher. "Die Verletzten kommen irgendwann zurück, dann haben wir einen sehr guten Kader. Entsprechend braucht man nicht erwarten, dass etwas Großes passiert."

Jan Lustig

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