Augsburg zeigt Bereitschaft für eine Leihe

Bergamo will Max - auch Schalke mischt mit

Philipp Max

Augsburgs Philipp Max steht bei Bergamo und Schalke auf dem Zettel. picture alliance

Ein Verkauf des 25-Jährigen ist angesichts der Augsburger Ablöseforderung von mindestens 20 Millionen Euro derzeit nicht realistisch. Allerdings hat der FCA nun Bereitschaft für eine Leihe signalisiert. Und Atalanta Bergamo arbeitet mit Hochdruck an einer Verpflichtung des offensivstarken Linksverteidigers, der in Augsburg bis 2022 unter Vertrag steht. Bei den Italienern, die die vergangene Saison in der Serie A auf Platz 3 abschlossen, könnte Max in der Champions League spielen.

Diese Perspektive hätte Schalke nicht zu bieten, zu den Königsblauen hat Max allerdings einen ganz besonderen Bezug. Sein Vater Martin Max spielte von 1995 bis 1999 für Schalke und war 1997 Teil der legendären "Eurofighter". Auch Philipp Max spielte ab 2010 vier Jahre lang für die Schalker U 19 sowie die U 23, 2014 gab er für die Königsblauen sein Bundesligadebüt. Zum Schalker Jugendtrainer Norbert Elgert pflegt Max nach wie vor eine enge Beziehung.

Max-Verpflichtung: Zwei Lager auf Schalke?

Nach kicker-Informationen soll es bei den Gelsenkirchenern bezüglich einer Verpflichtung von Max allerdings zwei Lager geben. Während Trainer David Wagner den Außenverteidiger unbedingt haben möchte, soll der Technische Direktor Michael Reschke Bedenken haben.

Der FCA wiederum hat sich für einen Abgang von Max längst gerüstet. Manager Stefan Reuter verpflichtete mit Iago und Mads Pedersen zwei neue Linksverteidiger. Wegen einer Sprunggelenkblessur musste Max zuletzt kürzertreten, beim Bundesligaauftakt des FCA am Samstag (15.30 Uhr) in Dortmund dürfte er wenn überhaupt höchstens auf der Bank sitzen - auch weil der Wechselpoker immer mehr an Fahrt aufnimmt.

David Bernreuther

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