Rotierender Einsatz der Kapitänsbinde beim VfL

"Ein Novum": Wolfsburg präsentiert drei Spielführerinnen

Alexandra Popp, Almuth Schult und Pernille Harder (v.li.)

Die drei Kapitäninnen des VfL: Alexandra Popp, Almuth Schult und Pernille Harder (v.li.). imago images

Nilla Fischer hat den VfL verlassen und ist in ihre Heimat nach Schweden zu Linköpings FC gewechselt. Die Abwehrspielerin hinterließ nicht nur sportlich eine Lücke, auch das Kapitänsamt musste beim Double-Sieger neu besetzt werden. Am Freitag nun hat Wolfsburg gleich drei Nachfolgerinnen präsentiert: Pernille Harder, Alexandra Popp und Almuth Schult.

"Die drei Spielerinnen haben bereits in den vergangenen Jahren Verantwortung für unsere Mannschaft übernommen, zudem sind sie auch in ihren Nationalteams führende Persönlichkeiten. Pernille, Alex und Almuth können ihre Stärken einbringen und sich somit optimal ergänzen. Von daher ist diese Lösung aus meiner Sicht folgerichtig, innovativ und logisch, auch wenn sie sicherlich ein Novum im deutschen Frauenfußball darstellt", begründete Trainer Stephan Lerch die Nachfolgeregelung für Fischer.

Auch Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen, begrüßt die Entscheidung: "Die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen, ist ja nicht nur im Sport, sondern auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen längst gelebte Praxis. Von daher bin ich der Überzeugung, dass ein Kapitäninnen-Trio Ausdruck einer zeitgemäßen Führungsstruktur ist!"

Am Sonntag trägt Popp die Regenbogen-Kapitänsbinde bei den Grün-Weißen.

nik