Vorschlag der Auf- und Abstiegsregelung ist hoch umstritten

Reform der Champions League: UEFA sagt Treffen mit ECA ab

Aleksander Ceferin

Sieht den Austausch mit der ECA als verfrüht an: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. imago images

Laut der Nachrichtenagentur AFP hat UEFA-Präsident Aleksander Ceferin in einem Schreiben dem ECA-Präsidenten Andrea Agnelli und European-Leagues-Chef Lars-Christer Olsson mitgeteilt, dass er "beschlossen" habe, das Treffen zu verschieben. Ein neuer Termin besteht nicht.

"Wir sind derzeit dabei, Feedback von unseren nationalen Verbänden zu sammeln, und - allgemeiner gesagt - denke ich, dass eine neue Diskussion jetzt verfrüht wäre, da wir Feedback und Vorschläge von verschiedenen Parteien analysieren müssen", so Ceferin weiter. Er gehe zudem nicht davon aus, noch "in diesem Jahr eine Entscheidung zu treffen".

Die ECA hatte angeregt, dass die Champions League ab 2024 zu einer Art Ersten Liga im Europapokal mit zwei weiteren Ligen inklusive Auf- und Abstieg umzuwandeln. Damit wäre die Teilnahme an den europäischen Wettbewerben weitgehend unabhängig vom Abschneiden in den nationalen Ligen.

Dieses Modell war auf heftigen Widerstand gestoßen, auch die DFL-Mitgliedsvereine hatten sich einstimmig dagegen ausgesprochen. Auch in anderen Ligen überwog der Widerstand: In England sprachen sich ebenfalls alle Klubs der Premiere League gegen den Plan aus, in Italien äußerte sich nur Rekordmeister Juventus Turin positiv. In der spanischen Liga kam allerdings nur von sieben Vereinen Widerstand.

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sam/sid