Niederländer feiert gleich Debüt gegen Wiedenbrück

"Handlungsbedarf": Osnabrück holt van Aken

Joost van Aken

Künftig im Osnabrücker Trikot: Joost van Aken. imago images

Konstantin Engel, Maurice Trapp und Bashkim Ajdini, drei Startkandidaten der Viererkette des VfL, sind verletzt. Linderung der Personalmisere in der Abwehr soll nun van Aken bringen, den der Zweitliga-Aufsteiger am Mittwoch auf Leihbasis aus Sheffield losgeeist hat. "Durch die Verletzungen in unserer Defensive hatten wir gesteigerten Handlungsbedarf in der Innenverteidigung. Mit Joost van Aken haben wir einen gelernten Innenverteidiger ausgeliehen, der technisch gut ausgebildet ist und darüber hinaus aus auch eine gute Athletik mitbringt", erklärte Schmedes die Verpflichtung des Defensivspielers.

"Ich bin ein Spieler, der gut mit dem Ball arbeitet und von hinten herausspielt", beschreibt sich van Aken selbst im Interview mit "vfl1899tv". "Ich hoffe ich kann helfen, die Abwehr zu organisieren und Punkte zu holen." Drei davon hat Osnabrück in zwei Spielen ohne ihn ergattert, am kommenden Montag gegen Darmstadt sollen die nächsten Zähler eingefahren werden. Schon mit van Aken?

Es war heute fürs erste absolut in Ordnung.

Trainer Daniel Thioune nach dem Test gegen Wiedenbrück über van Aken

Dieser hat "aufgrund einer Verletzung im letzten Jahr nicht viel Spielzeit gehabt", beim VfL will er nun Versäumtes nachholen. Für den Abwehrmann sei dies "wichtig, um mich weiterzuentwickeln". Der Innenverteidiger, der vorvergangene Saison 15-mal und 2018/19 nur einmal für Sheffield auflief und die Erfahrung von 84 Spielen in der niederländischen Eredivisie mitbringt, hatte sich schnell für einen Wechsel an die Bremer Brücke entschieden, nachdem er beim Pokalspiel gegen Leipzig (2:3) anwesend war. "Wenn ich die Möglichkeit bekomme, möchte ich Teil des Klubs sein." Das ist er nun für ein Jahr. Bei den Lila-Weißen wird er das Trikot mit der Rückennummer 13 tragen.

Thioune zeigt sich zufrieden mit van Aken und dem Team

Das erste Mal tat er dies gleich am Mittwochabend im Test gegen Westfalenligist Wiedenbrück, den der VfL mit 5:1 für sich entschied. "Es war heute fürs erste absolut in Ordnung. Ich wollte ihn erst einmal ankommen lassen, sich an die neuen Gesichter gewöhnen", beurteilte Trainer Daniel Thioune den ersten Auftritt seines neuen Schützluings. Thioune war insgesamt mit seinem Team zufrieden: "Ich habe das Spiel heute deutlich besser gesehen als beim letzten Spiel gegen Rheden. Wichtig war mir, dass die Intensität hoch ist. Auch hintenraus hatten wir noch eine gute Physis, gute Wege gegangen sind. Insgesamt bin ich mehr als einverstanden mit dem heutigen Test."

nik

13

Teuerste Zweitliga-Transfers: Wamangituka wie Selke