Liverpool verleiht den Nigerianer zum sechsten Mal in vier Jahren

Awoniyi: Klopp-Glückwunsch zum Wechsel nach Mainz

Taiwo Awoniyi

Läuft jetzt für die Mainzer auf: Taiwo Awoniyi. imago images

"Er behandelt alle gleich, egal ob es sich um einen großen Star oder jemand aus der eigenen Akademie handelt. Auch deshalb ist Liverpool so erfolgreich", sagt Awoniyi. Einmal sei er, so der Mittelstürmer, während einer Verletzungsphase sogar nach Liverpool eingeladen worden. Und als der Wechsel nach Mainz perfekt war, habe sich Klopp per Textnachricht gemeldet. "Er wünschte mir viel Glück in seiner alten Heimat. Mir war gar nicht bewusst, dass er hier gewesen ist", erzählt Awoniyi.

Die Europatournee des Angreifers startete vor vier Jahren unweit von Mainz, nämlich beim FSV Frankfurt. Mit 18 Jahren spielte er eine Saison in der 2. Liga (13 Einsätze/ein Tor). Danach zog es ihn weiter zu NEC Nijmegen in die Eredivisie. Nach einem Jahr in den Niederladen ging es nach Belgien, wo Awoniyi von 2017 bis 2019 zunächst bei Royal Excel Mouscron, danach bei KAA Gent spielte, um schließlich wieder das Trikot von Mouscron überzustreifen. Vergangene Saison kam er in der Jupiler Pro League auf 25 Einsätze (sieben Tore, zwei Vorlagen). Für Liverpool hat er nie gespielt. In England fehlte ihm die Arbeitserlaubnis, bei Auslandsreisen während der Vorbereitung gab es oft Visaprobleme, wie auch jetzt in Frankreich. Das Trainingsgelände des FC Liverpool hat Awoniyi in den vergangenen vier Jahren nur ein paar Wochen lang gesehen.

Während das Klopp-Team sich unlängst in Frankreich auf den Premier-League-Start vorbereitete, musste der neue Mainzer Spieler in Liverpool zehn Tage für sich trainieren. Der Rückstand sei aber nicht sehr groß. "Im Abschlusstraining vor dem Kaiserslautern-Spiel hat er einen guten Eindruck gemacht. Wir wollten ihn einwechseln, aber dann mussten wir wegen der Verletzung von Stefan Bell einen Innenverteidiger bringen", erläutert Trainer Sandro Schwarz. Bei Mainz 05 soll der Leihspieler nun mithelfen, die Lücke zu schließen, die durch die Verletzung von Jean-Philippe Mateta und Dong-Won Ji entstanden ist.

Michael Ebert

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