Eintracht vor dem Rückspiel gegen Vaduz

Rotation, Rode, 162 Fans und eine Trommel

Sebastian Rode

Kehrt am Donnerstag auf den Platz zurück: Sebastian Rode. imago images

Einmal mehr ist die Arena mit 48.000 Zuschauern ausverkauft. Lediglich im Gästeblock dürfte es noch ein wenig Platz geben, denn aus Liechtenstein haben sich 162 Fans und eine Trommel angemeldet. Doch erwartet die Zuschauer womöglich ein zäher Kick nach dem deutlichen 5:0 im Hinspiel? Erik Durm macht Hoffnung, dass das nicht passieren wird. "Ich sehe, wie wir auf dem Trainingsplatz Gas geben und keine Anzeichen, dass wir das Spiel auf die leichte Schulter nehmen", erzählt der Neuzugang von Huddersfield Town einen Tag vor dem Rückspiel auf der Pressekonferenz. "Wir wollen ackern und das Spiel vor ausverkauftem Haus gewinnen. Jeder will vor dem Bundesliga-Start auch zeigen, was er kann."

Denn Hütter, der nicht von einer zweiten Garde reden will, weil jeder Spieler für ihn eine hohe Wertigkeit habe, ließ durchblicken, dass noch nicht alle Positionen vergeben sind. "Es gibt für mich noch keine Stammmannschaft. Jeder kann sich noch in die Startelf für Sonntag spielen", verspricht der Österreicher ein offenes Rennen, um die Plätze für das Spiel gegen die TSG Hoffenheim (15.30 Uhr).

Rode wird spielen - Durm darf hoffen

Wer sich gegen Vaduz zeigen darf, ließ der Coach derweil offen, lediglich Rode erteilte er eine Einsatzgarantie. Der 28-Jährige wird gegen Vaduz Spielpraxis sammeln. Auch Durm darf sich Hoffnungen machen, zeigte er im Pokal gegen Waldhof nach seiner Einwechslung doch eine ansprechende Leistung.

"Er hat am Anfang seine Probleme gehabt und ist jetzt auf einem guten Weg", bestätigt Hütter die ansteigende Form seines Neuzugangs, der sich auf eine ganz andere Taktik im Vergleich zu Huddersfield einstellen muss. Ob Durm künftig links oder rechts zum Einsatz kommen wird, ließ Hütter offen, auch wenn er Vorteile auf der rechten Seite sieht, da habe er mehr Zug zum Tor.

Dass die Eintracht schon früher als andere Vereine in dieser Saison durch Pflichtspiele gefordert ist, sieht Hütter indes durchaus als einen Vorteil an. Denn auch wenn "die Gegner nicht oberste Kategorie" sind, so seien die Partien doch besser als jedes Testspiel gewesen. Aber erst die Bundesliga wird mit den Spielen am Sonntag gegen Hoffenheim und die Woche darauf bei RB Leipzig die ersten Prüfsteine für die Hessen liefern, um dem Team zu zeigen, wo es genau steht. "Da müssen wir Leistung an der obersten Grenze bringen", weiß Hütter.

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