Mittelfeldmann bleibt Fortunas Pechvogel

Drei Monate Pause für Barkok

Aymen Barkok

Muss operiert werden: Aymen Barkok. imago images

Damit bleibt Barkok der Pechvogel im Düsseldorfer Kader. Schon in seiner ersten Saison in Düsseldorf kam er nicht so richtig auf Touren, weil ihn immer wieder Verletzungen stoppten. In der Sommerpause arbeitete der 21-Jährige intensiv an seiner Fitness, unter anderem mit einem Privat-Trainer auf Mallorca, und er stellte sich in der Vorbereitungsphase bei Fortuna in toller Verfassung vor.

Jetzt wollte Barkok sich nachhaltig in Erinnerung bringen und seine Chance suchen, erst recht, weil im Mittelfeld-Zentrum Kevin Stöger mit Kreuzbandriss noch bis Ende des Jahres ausfällt. Dem technisch starken Barkok, nun im zweiten Jahr ausgeliehen von Eintracht Frankfurt, war allgemein zugetraut worden, in die Rolle als Spielgestalter im Mittelfeld zu schlüpfen.

Bei seinem Sturz im Testspiel zog er sich allerdings eine Schultereckgelenk-Sprengung zu, die eine Operation erforderlich macht. Das bedeutet eine Pause von bis zu drei Monaten, denn diese Schulterverletzung ist noch gravierender als die von Torhüter Michael Rensing, der um eine Operation herumkommt, aber auch noch mehrere Wochen pausieren muss.

Adams macht einen guten Eindruck

Erfreulich aber für Fortuna: Neu-Erwerbung Kasim Adams, von Hoffenheim ausgeliehen, bestritt mit der Rückennummer vier sein erstes Spiel in der Düsseldorfer Innenverteidigung. Überdies konnte Friedhelm Funkel auch die zuletzt angeschlagenen Erik Thommy, David Kownacki, Kenan Karaman und Robin Bormuth wieder einsetzen.

Und Adams? Gut möglich, dass der Abwehrhüne am Samstag in Bremen schon zum Düsseldorfer Kader zählt. Eher unwahrscheinlich aber, dass er nach so wenigen Trainingseinheiten gleich zur Startelf gehört.

Oliver Bitter

kicker.tv - Serie

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