FIFA spricht lediglich Geldstrafe aus

Verpflichtung Minderjähriger: Kein Transferverbot für ManCity

Pep Guardiola

Kann weiterhin mit neuen Spielern planen: Pep Guardiola und Manchester City kommen um ein Transferverbot herum. imago images

Am Dienstag verurteilte die Disziplinarkammer der FIFA Manchester City zu einer Geldstrafe in Höhe von 370.000 Schweizer Franken (rund 340.000 Euro). In der Urteilsbegründung hieß es, dass ManCity "wegen Verstößen im Zusammenhang mit internationalen Transfers und der Registrierung von Spielern unter 18 Jahren" bestraft wurde.

In vergleichbaren Fällen wurde gegen Vereine auch ein Transferbann verhängt. So auch gegen den FC Chelsea, der bis Juni 2020 keine Transfers mehr tätigen darf. ManCity kam allerdings um einen Bann in den kommenden zwei Transferperioden herum, da der Klub "die Verantwortung" für sein Fehlverhalten übernahm.

Konkret habe ManCity gegen Artikel 19 des "Reglements bezüglich Status und Transfer von Spielern" verstoßen. Dieser regelt den Schutz minderjähriger Akteure: "Ein Spieler darf nur international transferiert werden, wenn er mindestens 18 Jahre alt ist." Allerdings können Ausnahmen von dieser Regel geltend gemacht werden. Diese müssen dann aber gemeldet und mit Dokumenten belegt werden.

Um welche von den Citizens verpflichteten Spieler es sich handelt, teilte die FIFA nicht mit.

jer