Southampton war, Augsburg ist interessiert

Uduokhai und die Zukunftsfrage

Felix Uduokhai

Felix Uduokhai durfte im Pokal ran, doch sein Verbleibt in Wolfsburg ist weiter ungeweiss. imago images

Er kam ins Spiel, als dieses auf des Messers Schneide stand. Kapitän Josuha Guilavogui hatte gerade Gelb-Rot gesehen, Sekunden nach der Einwechslung von Felix Uduokhai fiel der 3:3-Ausgleich für Halle. Der Wolfsburger Innenverteidiger ging anschließend als zentrale Figur im 5-3-1-System in die Verlängerung. Und ließ gemeinsam mit seinen Teamkollegen trotz Unterzahl keine nennenswerten Chancen mehr zu. "Er hat es wie alle anderen top gemacht", lobt Trainer Oliver Glasner.

Und doch bleibt es fraglich, ob der Verteidiger in Wolfsburg noch eine Zukunft hat. Uduokhai ist grundsätzlich unzufrieden mit seiner Rolle als Reservist, auch unter Glasner gibt es für den Linksfuß offenbar kein Vorbeikommen an John Anthony Brooks. Ein Wechsel steht deshalb im Raum, wenngleich der Coach sich ahnungslos gibt in dieser Angelegenheit. "Ich weiß nichts von Interessenten", betont Glasner, "ich habe auch von ihm nicht gehört, dass er wechseln will."

Jedoch: Der FC Southampton soll sich vor einigen Wochen mit Uduokhai beschäftigt und auch zum VfL Kontakt aufgenommen haben. Seinerzeit sollen die Niedersachsen eine Ablöse von rund 15 Millionen Euro aufgerufen haben. Nun wiederum gilt der FC Augsburg als Interessent, nachdem er Kevin Danso abgegeben hat - an Southampton.

Klar ist: Augsburg ist kein Klub aus der Premier League, entsprechend niedriger fällt die Wolfsburger Forderung aus. Gleichwohl gäbe es Uduokhai, Shootingstar der vorletzten Saison und Kadermitglied der deutschen U-21-Nationalmannschaft bei der erfolgreichen EM, nicht zum Schnäppchenpreis. Das weiß Augsburgs Geschäftsführer Stefan Reuter, der nun am Zug ist.

Thomas Hiete

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Bilder zur Partie Hallescher FC - VfL Wolfsburg