Königshofer spielt eine wichtige Rolle beim KFC Uerdingen

"Ich bin nicht nach Uerdingen gekommen, um im Mittelmaß herumzugurken"

Lukas, Königshofer, Mats Hummels

Überzeugte auch im Pokal gegen Dortmund: Lukas Königshofer kam vor Mats Hummels an den Ball. imago images

Wettbewerbsübergreifend musste Königshofer in vier von fünf Partien je zweimal hinter sich greifen, lediglich am ersten Spieltag beim 1:0-Sieg gegen Halle blieb der 30-Jährige ungezwungen. Anders als es jene Zahlen vermuten lassen, ist der Torhüter dennoch einer der aktuell wichtigsten Spieler des KFC. In der Liga zählt er nach kicker-Beurteilung mit einem Durchschnitt von 2,9 zu den Notenbesten.

"Jemand, der hält, was geht"

Der Österreicher spielt derzeit auf konstant hohem Niveau. Der meinungsstarke Keeper gibt sich zwar selbstbewusst, räumte aber auch ein, dass "ich mich nach fünf Spielen nicht auf meiner Leistung ausruhen brauche". Trainer Heiko Vogel lobte vor allem die Ausstrahlung seines 1,91 Meter großen Schlussmanns: "Er ist ein großer Rückhalt und gibt der Abwehr Stabilität. Alles kann man nicht verteidigen, aber es ist gut zu wissen, dass da hinten jemand steht, der hält, was geht."

Trotz der guten Torhüterleistungen steht Uerdingen mit fünf Punkten nach vier Ligaspielen nur auf dem 11. Platz. Für Königshofer, der im Sommer vom Ligakonkurrenten Unterhaching zum KFC wechselte, ist das zu wenig: "Ich bin nicht nach Uerdingen gekommen, um im Mittelmaß der 3. Liga herumzugurken. Ich will etwas erreichen, der Verein ist ambitioniert. Mal eine Liga höher zu kommen, sollte das Ziel von jedem sein, der in Uerdingen spielt."

Steurer kommt vom FCH

Um jedoch erfolgreich zu sein, müssen vor allem die individuellen Fehler in der Defensive abgestellt werden. Ein Neuzugang macht Hoffnung: Am Montag lieh der KFC Innenverteidiger Oliver Steurer vom 1. FC Heidenheim aus. Der 24-Jährige soll für "Tempo und Größe" in der Abwehr sorgen und möchte "der Mannschaft schon bald weiterhelfen".

kon/JD