Frankfurt: Hütter erklärt den Wechsel zur Pause

Rüffel für da Costa - Durm nutzt seine Chance

Danny da Costa

Kam 2017 von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt: Danny da Costa (M.). imago images

Im Grunde hätte Hütter nach der schwachen ersten Hälfte fast die gesamte Mannschaft austauschen können, da sich nahezu alle Profis unter ihrer Normalform präsentiert hatten.

Der Coach wechselte jedoch zunächst nur einmal und brachte Erik Durm für da Costa, der vor der Pause kaum Akzente im Spiel nach vorne gesetzt hatte und auch defensiv die gewohnten Qualitäten vermissen ließ. "Danny war in der ersten Halbzeit nicht auf dem Platz. Er weiß, dass er es viel besser kann. Ich habe ihm in der Trinkpause gesagt: Steigere dich. In der 43. Minute hat er dann eine tolle Flanke auf Joveljic geschlagen, das war mir aber trotzdem zu wenig. Ich verlange von meinen Spielern einfach mehr", erklärt Hütter seine Entscheidung.

Der eingewechselte Durm machte seine Sache gut, das 3:3 bereitete er mit einer Flanke vor, auch sonst gefiel der 27-Jährige mit einigen Flügelläufen. "Er hat es super gemacht und schürt den Konkurrenzkampf", lobt Hütter. Da Costa muss sich freilich nicht grämen, sein Stammplatz wackelt nicht. Von Durms Verpflichtung kann er eigentlich nur profitieren, im doppelten Sinne: Denn einerseits wirkt sich Konkurrenz fast immer leistungsfördernd aus, andererseits kann der Neuzugang da Costa hier und da eine Verschnaufpause verschaffen, sollte Frankfurt erneut in die Europa League einziehen. Vergangene Rückrunde merkte man da Costa den Kräfteverschleiß wegen der laufintensiven Position auf der rechten Bahn und der vielen Einsätze deutlich an.

Julian Franzke

11

Bilder zur Partie Waldhof Mannheim - Eintracht Frankfurt