Ex-Kapitän ist künftig Kollege von Podolski - Hecking bedauert den Schritt des Japaners

Sakais trauriger Abschied

"Die Pfiffe haben mich sehr getroffen": Ex-Kapitän Gotoku Sakai verlässt den Hamburger SV. picture alliance

Die innere Entscheidung des Ex-Kapitäns steht seit dem 34. Spieltag der vergangenen Saison fest: Mit einem Pfeifkonzert hatten die HSV-Anhänger die Einwechslung von Sakai beim 3:0 gegen den MSV Duisburg begleitet, der Defensiv-Allrounder und Musterprofi fühlte sich zum Sündenbock gemacht und war tief verletzt. "Die Pfiffe haben mich sehr getroffen, ich konnte das nicht verstehen."

Hecking: "Ich finde das mit Go wahnsinnig schade"

Neu-Trainer Dieter Hecking hat diese Verletzung vom ersten gemeinsamen Tag an gespürt. "Er hat mir sehr früh signalisiert, dass es für ihn in Hamburg eigentlich nicht mehr weitergeht." Dabei ist der Coach sicher, dass er ihm geholfen hätte, die Narben verheilen zu lassen. "Die Zusammenarbeit in der kurzen Zeit war sehr professionell und offen. Ich finde das mit Go wahnsinnig schade und glaube, auch ihn hätte man wieder hinbekommen können."

Der 28-Jährige mit einem gültigen Vertrag bis 2020 aber war zu diesem Schritt nicht mehr bereit - und soll dem HSV nun rund 400 000 Euro Ablöse bescheren.

Sebastian Wolff

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