Der VfB wechselte in Rostock zweimal verletzungsbedingt

Stuttgart: Sorgen um Mangala und Badstuber

Orel Mangala

Musste in Rostock nach zwölf Minuten verletzt raus. Stuttgarts Orel Mangala. imago images

Von Verletzungen blieb der VfB Stuttgart in dieser Saison alles andere als verschont. Im letzten Test vor dem Ligastart riss sich Neuzugang Sasa Kalajdzic sowohl das Kreuz- als auch das Innenband sowie den Außenminiskus und wird dem VfB bis zu acht Monate fehlen. Am ersten Spieltag gesellte sich zudem Verteidiger Marcin Kaminski mit einem Kreuzbandriss zum Langzeit-Lazarett am Neckar.

Nach dem mühsamen Pokal-Erfolg in Rostock könnte diese Liste noch länger werden, sowohl Orel Mangala als auch Holger Badstuber mussten verletzt ausgewechselt werden. Vor allem bei Mangala sah es nicht gut aus, denn nach einem Zweikampf mit Hansa-Kapitän Julian Riedel blieb der Belgier liegen und konnte wegen großer Knieschmerzen nach zwölf Minuten nicht mehr weitermachen.

In der Halbzeitpause klagte zudem "Aushilfsverteidiger" Badstuber über Probleme am Sprunggelenk, Neuzugang Nathaniel Phillips musste nach nicht mal einer ganzen Trainingswoche für ihn ins kalte Wasser geworfen werden. Die Verletzungssorgen werden bei VfB-Coach Tim Walter nicht weniger, zumal auch Torhüter Gregor Kobel die Reise in den Norden wegen Hüftproblemen nicht antreten konnte. Ob es bei Kobel auch für das am Samstag anstehende Heimspiel gegen den FC St. Pauli eng werden könnte, bleibt abzuwarten. Fabian Bredlow ersetzte ihn in Rostock derweilen tadellos. Auch hinter Mangala und Badstuber stehen große Fragezeichen.

tso