Waldhof-Trainer Trares zieht positiven Aspekt aus Niederlage

Sulejmani: "Was anderes, als gegen Sechzig oder Jena zu treffen"

Valmir Sulejmani

Küsste den Rasen: Valmir Sulejmani. imago images

"Hinten raus haben uns die Körner gefehlt. Da brauchst du einfach das Spielglück, dass du nicht sofort das Ausgleichstor kriegst", sagte Bernhard Trares auf der Pressekonferenz im Anschluss an das aus Mannheimer Sicht bittere 3:5 gegen Frankfurt. Nach dem erneuten zwischenzeitlichen Führungstreffer (73. Marx) hatte Ante Rebic die SGE mit einem lupenreinen Hattrick endgültig in die Knie gezwungen. "Wir wurden maximal gefordert", sagte Trares und stellte einen positiven Aspekt heraus: "Jedes Spiel auf diesem Niveau bringt dich weiter."

Während bei der Eintracht Rebic herausragte, war es bei Waldhof Valmir Sulejmani. Lediglich elf Minuten hatte er gebraucht, um den Drittliga-Aufsteiger mit 2:0 in Führung zu schießen und die Fans von einer Sensation träumen zu lassen. "Ich bin auf der einen Seite stolz, auf der anderen enttäuscht", meinte er im Interview mit dem Mannheimer Klub-TV. "Persönlich hätte es natürlich nicht besser laufen können."

Mit seinen 18 Toren in der vergangenen Saison hatte Sulejmani maßgeblichen Anteil am langersehnten Aufstieg des SV Waldhof. Doch die zwei Tore gegen Frankfurt waren für ihn schon besonders. "Das ist was anderes, als wenn du gegen Sechzig oder Jena ein Tor machst", meinte der in der Jugend von Hannover 96 ausgebildete Angreifer. Wie sich ein Tor gegen 1860 München anfühlt, weiß Sulejmani allerdings gar nicht. Beim 4:0 in der vergangenen Woche blieb er ohne eigenen Treffer - in Jena aber könnte er am Sonntag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) die Gefühle nach einem Tor vergleichen.

cfl/dpa

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