Chemnitz verpflichtet Angreifer vom HFC

Tuma: "Ich bin ein Arbeiter"

Davud Tuma

"Kein Typ, der große Ansagen macht": Davud Tuma. imago images

In der vergangenen Saison kam Tuma auf 15 Einsätze für Halle in der 3. Liga, in der aktuellen Spielzeit stand er nicht mehr im Kader und blieb ohne Perspektive auf Spielzeit. Seinem Wunsch zur Vertragsauflösung hatte der Verein demnach entsprochen, wie HFC-Sportdirektor Ralf Heskamp erklärte: "Seine Situation wurde wegen des nochmals deutlich gestiegenen Konkurrenzkampfes innerhalb unseres Kaders schwieriger und unbefriedlich. Deshalb haben wir Verständnis dafür, dass er eine neue Herausforderung und vor allem Wettkampfpraxis sucht." Der Stürmer, dem "es extrem Spaß gemacht hat in Halle", erhofft sich dies nun in Chemnitz.

"Handlungsbedarf im Sturm"

CFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik bestätigte zuletzt: "Im Sturm besteht Handlungsbedarf. Ein Spieler wie Frahn (fristlos entlassen, Anm.d.Red.), der uns 24 Tore garantiert, wird wirtschaftlich nicht zu garantieren sein, aber wir müssen qualitativ etwas tun." Nach den Abgängen von Fabian Müller (Vertragsauflösung) und Frahn, sowie dem sich nach kicker-Informationen anbahnenden Vereinswechsel von Dejan Bozic, reagierte der Klub und gab am Montag die zweite Verpflichtung (nach dem Transfer von Mittelfeldakteur Daniel Bohl) binnen weniger Tage bekannt.

Tuma spielte bereits für Carl Zeiss Jena, Rot-Weiß Oberhausen und Arminia Bielefeld und wechselt nun vom Ligakonkurrenten Halle an die Gellertstraße. Der gebürtige Gütersloher beschreibt sich wie folgt: "Ich bin kein Typ, der große Ansagen macht. Ich bin ein Arbeiter, der da ist, wenn man ihn braucht. Ich will mich im Training Tag für Tag anbieten und versuchen dem Team mit meinen Stärken weiterzuhelfen." Sobotzik zeigte sich in der Pressemeldung erfreut über die Verpflichtung des 23-jährigen Linksaußens: "Davud ist ein extrem schneller Offensivspieler, der dank seiner Dribbelstärke Eins-gegen-Eins-Situationen auflösen kann. Damit kann er uns im Offensivbereich noch mehr Optionen geben."

kon