Dämpfer für Regensburg vor dem Gang nach Fürth

Nach Pokal-Aus: Jahns Hein will nicht zum Alltag übergehen

Oliver Hein

Klare Worte nach dem Pokal-Aus: Regensburgs Oliver Hein. imago images

"Nach dem Punktgewinn gegen eine enorm starke Hannoveraner Mannschaft geht unser Blick nach vorne", hatte Kapitän Marco Grüttner vor der Pokal-Partie beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken erklärt, nun muss der Blick nach der vermeidbaren 2:3-Niederlage und dem Aus in dem lukrativen Wettbewerb erstmal wieder zurückgerichtet werden.

Nach dem 3:1 gegen Bochum und dem 1:1 bei 96 in der Liga landete der SSV hart auf dem Boden. "Extrem bitter" befand Hein bei "JAHN TV" die Pleite beim FCS, die "wir unserer eigenen Naivität zu verdanken haben." So habe der Jahn das Spiel "innerhalb von ein paar Minuten aus der Hand gegeben". Ein Spiel, das die Gäste "nach einem gewissen Zeitpunkt unter Kontrolle und auch gedreht hatten".

Grüttners 2:1 (74.) folgte aber nur eine Minute später Gelb-Rot gegen 1:1-Torschütze Max Besuschkow. Der Knackpunkt? Für Hein nur bedingt, denn beim 2:2 durch Saarbrückens Zeitz hatte der Jahn "immer noch zehn Mann am Platz, die das Tor verteidigen können". In der Nachspielzeit gab es noch den 2:3-Nackenschlag, das Aus für die Oberpfälzer.

Für Hein ist das "keine Niederlage, die man schnell abhaken kann". Der 29-Jährige glaubt, dass es schon noch bis Mittwoch nach der Analyse dauern wird, ehe der Auftritt in Saarbrücken verdaut sein wird. Dann gilt es, sich "voll auf Fürth zu konzentrieren" und beim Kleeblatt "natürlich zu versuchen, drei Punkte zu holen". Mit dabei sein dürfte dann wieder die Stamminnenverteidigung, denn Marcel Correia (Prellung) und Sebastian Nachreiner (Rückenprobleme) stehen dann wieder für die nicht überzeugenden Markus Palionis und Dominic Volkmer zur Verfügung.

nik