Duisburg nach 2:0-Pokalerfolg gegen Fürth

Lieberknecht: "Die Fans haben einen wahnsinnigen Anteil"

Torsten Lieberknecht

Lobte das Gespür der Fans: Torsten Lieberknecht. imago images

Bereits nach vier Minuten erzielte Lukas Daschner per Schlenzer den ersten Treffer der Partie, zehn Minuten später baute Tim Albutat die Führung zum späteren 2:0-Endstand aus. Lieberknecht analysierte: "Den Grundstein haben wir in der ersten Hälfte gelegt, im zweiten Durchgang konnten wir nicht alle Lücken schließen, weil Fürth dann auch die Qualität hat. Da war es wichtig, dass wir uns auch sehr fokussiert in die Verteidigung geschmissen haben."

"Wir wollten einen großen Kampf anbieten"

Vor dem Spiel hatte der 46-Jährige von seiner Mannschaft gefordert, "neben der fußballerischen Art und Weise, wie wir auftreten wollen, auch einen großen Kampf anzubieten". Das habe man gesehen, und so kann Lieberknecht seinem "sehr dezimierten" Team "ein Kompliment aussprechen". Nach dem 3:0-Auswärtserfolg bei seinem Ex-Verein Eintracht Braunschweig setzte der Fußballlehrer mit dem Meidericher SV gegen Fürth ein weiteres Ausrufezeichen. Dennoch war er nicht gänzlich zufrieden: "In der zweiten Hälfte haben wir etwas zu oft zurückgespielt anstatt noch mehr auf das 3:0 zu gehen, aber das ist Kritik auf ganz hohem Niveau."

Lobende Worte fand Lieberknecht zudem für die MSV-Anhängerschaft: "Die Fans haben einen wahnsinnigen Anteil an unserem Weiterkommen. Sie haben in einer schwierigen Phase des Spiels ein gutes Gespür gehabt, der Mannschaft noch einmal einen zweiten Wind zu geben und noch mehr zu fighten."

"Das ist die große Kunst"

Der Blick richtet sich nun aber wieder zurück auf den Ligabetrieb: Am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) erwartet Duisburg den FSV Zwickau. Lieberknecht sieht darin die Herausforderung: "Wir sind froh, dass wir eine Runde weiter gekommen sind, aber die große Kunst ist, nach einem Pokalsieg dann auch das nächste Spiel wieder anzugehen."

kon