DFB-Pokal - 1. Runde, Sonntag, Spätspiele

Köln und HSV zittern sich weiter - Duisburg schmeißt Fürth raus

Im Elfmeterschießen erfolgreich: Köln rettete sich in Wiesbaden denkbar knapp ins Ziel.

Im Elfmeterschießen erfolgreich: Köln rettete sich in Wiesbaden denkbar knapp ins Ziel. imago images

Eigentlich fand Wehen Wiesbaden besser in die Partie als Köln. Ausdruck davon war eine Großchance für Shipnoski, Ehizibue klärte knapp vor der Linie (3.). Erst nach einer halben Stunde wachte der FC auf und war schließlich in der 39. Minute erfolgreich. Eine Flanke von Kainz köpfte Cordoba wuchtig zur Führung ein. Damit nicht genug: Schindlers Flanke von rechts erreichte Kainz, der den Ball per Seitfallzieher mit etwas Glück versenkte (42.). In der 53. Minute war die Spannung zurück: Horn ließ einen harmlosen Schuss nach vorne abprallen, Lorch schob zum Anschlusstreffer ein (53.). Nur drei Minuten später nahm der Wehener aus 30 Metern Maß und schweißte das Leder ins linke untere Eck! Beim 2:2 blieb es nach 90 Minuten. In der Verlängerung traf zunächst der eingewechselte Schaub mit einem wuchtigen 16-Meter-Schuss (107.), doch kurz vor Schluss war Kyereh mit dem 3:3 zur Stelle. Im Elfmeterschießen hatte Köln letztlich die Nase vorn, da Horn gegen Gül, Guthörl und Kyereh parierte, während beim FC "nur" Modeste und Hector vergaben.

Fein hat im Elfmeterschießen das letzte Wort

Trotz des Wirbels um seine Person durfte Hamburgs Jatta in Chemnitz von Beginn an ran. Die Hanseaten dominierten die erste Hälfte gegen den Drittligisten über weite Strecken, hatten deutlich mehr Ballbesitz und auch die beste Chance. Dudziak scheiterte in der 37. Minute am Pfosten. Nach der Pause war der HSV zunächst weiter spielbestimmend, doch dann entschied Referee Kampka auf Hand von van Drongelen im Strafraum - Bozic versenkte den Elfmeter souverän (57.). Es ging nun hin und her in Chemnitz: Hinterseer glich zunächst artistisch aus (62.), ehe Langer den CFC per Kopf wieder in Front brachte (68.). Dann war wieder der HSV dran: Kittel verwandelte einen Freistoß direkt zum 2:2 (75.). Bis zum Abpfiff und auch in der Verlängerung beherrschte der HSV die passiven Chemnitzer, die sich letztlich ins Elfmeterschießen retteten. Dort hatte der Zweitligist die besseren Nerven. HSV-Akteur Fein versenkte den entscheidenden Versuch und wurde dafür gebührend gefeiert.

Duisburgs Blitzstart ist zu viel für Fürth

Greuther Fürth musste beim MSV Duisburg ran - und wurde von den Zebras regelrecht überrollt. Daschner markierte mit einem feinen Schlenzer in der 4. Minute das 1:0, in der 14. Minute war Albutat für die Lieberknecht-Elf zur Stelle. Erst in der 27. Minute zeigte sich der Zweitligist endlich in der Offensive, Green scheiterte mit seinem Kopfball an der Latte. Auch nach der Pause war Duisburg dem 3:0 näher als die Franken dem Anschlusstreffer, auch wenn sich für Nielsen (80.) noch eine gute Abschlussgelegenheit ergab. Es blieb letztlich beim 2:0 für den Zweitliga-Absteiger; zumindest eine kleine Überraschung.

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Bilder zur Partie Chemnitzer FC - Hamburger SV