Serena gibt auf - Kohlschreiber und Petko verlieren

Nadal macht kurzen Prozess und baut seinen Vorsprung aus

Rafael Nadal

Ließ sich nicht beirren: Rafael Nadal. Getty Images

Rafael Nadal war in Montreal nicht beizukommen. Der Spanier setzte sich im Endspiel überlegen in nur 70 Minuten mit 6:3, 6:0 gegen den Russen Daniil Medvedev durch und feierte damit seinen 35. Titel bei einem ATP-Masters. Für den 33-Jährigen bedeutete dies nicht nur die erfolgreiche Titelverteidigung und nach 2005, 2008, 2013 und 2018 den fünften Triumph beim Rogers Cup insgesamt, sondern es war auch sein insgesamt 83. Turniersieg. Durch den Erfolg in Kanada baute Nadal seinen Vorsprung bei Masters-Titeln auf Novak Djokovic (33 Titel) und Federer (28) weiter aus - beide waren in Montreal allerdings nicht am Start.

Andreescus zweiter Titel resultiert aus Serenas Aufgabe

Die kanadische Tennisspielerin Bianca Andreescu hat das WTA-Turnier in Toronto gewonnen. Die 19-Jährige profitierte am Sonntag im Endspiel gegen die langjährige Weltranglisten-Erste Serena Williams von der Aufgabe ihrer Gegnerin. Die 37-jährige US-Amerikanerin konnte beim Stand von 1:3 aus ihrer Sicht wegen einer Rückenverletzung nicht mehr weiterspielen.

Für Andreescu war es der zweite Titel ihrer Karriere nach dem Turniersieg in Indian Wells. Mitte März hatte sie im Finale gegen Angelique Kerber gewonnen. Die Kielerin war in Toronto bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Williams indes wartet seit 2017 und ihrem Australian-Open-Triumph auf einen Turniersieg.

Cincinnati: Kohlschreiber und Petkovic scheitern in der Quali

Aus deutscher Sicht war die Qualifikation für das Masters in Cincinnati von Interesse, immerhin hatten Andrea Petkovic bei den Frauen sowie Philipp Kohlschreiber bei den Herren die Chance, ins Hauptfeld zu gelangen. Beide scheiterten: Petkovic unterlag Ons Jabeur aus Tunesien (3:6, 0:6), Kohlschreiber dem kroatischen Aufschlagriesen Ivo Karlovic (6:7, 7:6, 4:6).

drm/dpa