Verleihung am 6. September

Fritz-Walter-Medaille in Gold an Kühn, Adeyemi und Bühl

Nicolas Kühn, Karim Adeyemi und Klara Bühl

Erhalten die Fritz-Walter-Medaille in Gold: Nicolas Kühn, Karim Adeyemi und Klara Bühl. Getty Images/imago images

Nicolas Kühn erhält die nach dem deutschen Ehrenspielführer Fritz Walter benannte Medaille in Gold im Jahrgang U 19. Der gebürtige Niedersachse gewann mit der Reserve von Ajax Amsterdam die niederländische Zweitliga-Meisterschaft und durchlief bisher alle U-Nationalmannschaften des DFB seit der U 15. Der Offensivspieler kommt auf bislang 27 U-Länderspiele (13 Tore).

Als bester Junior in der U-17-Kategorie bekommt Karim Adeyemi die Gold-Medaille verliehen. Der gebürtige Münchner ist von RB Salzburg an den FC Liefering ausgeliehen und nahm mit der U-17-Nationalmannschaft an der diesjährigen EM in Irland teil. Er war an drei der vier deutschen Turniertore direkt beteiligt (ein Treffer, zwei Vorlagen). Der Stürmer lief bisher 13-mal für deutsche U-Teams auf (fünf Tore).

Als beste Juniorin zeichnet der DFB Klara Bühl aus. Die im Schwarzwald geborene Offensivspielerin gehörte zum Kader der Frauen-Nationalmannschaft bei der WM 2019 in Frankreich (drei Einsätze). Hinzu kommen 36 U-Länderspiele, in denen ihr 15 Treffer gelangen. Für den SC Freiburg erzielte sie in 49 Bundesliga-Einsätzen bisher zehn Tore.

Silber und Bronze

Die Silbermedaillen erhalten Josha Vagnoman (Hamburger SV), Jordan Meyer (VfB Stuttgart) und Lena Sophie Oberdorf (SGS Essen). Mit Bronze werden Yann Aurel Bisseck (Holstein Kiel), Lazar Samardzic (Hertha BSC) und Gia Corley (FC Bayern München) geehrt.

"Die Preisträgerinnen und Preisträger zeichnet eine außerordentliche sportliche Qualität aus, sie sind in der vergangenen Saison absolute Führungsfiguren in ihren U-Nationalmannschaften gewesen. Hinzu kommen sowohl auf als auch neben dem Platz ihr großer Ehrgeiz sowie ihr Teamgeist und Auftreten, das zu den Werten Fritz Walters passt", erklärt Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften.

Wichtig sei dem DFB, dass die Talente die Medaille als Ansporn verstehen. "Ihre Reise soll sie bis in die jeweilige A-Nationalmannschaft führen, wie es Klara Bühl und Lena Sophie Oberdorf bereits vorgemacht haben. Die Talente müssen die Ambition haben, sich dort nachhaltig zu etablieren", so Chatzialexiou.

Preisgelder und Verleihung

Der DFB honoriert die Ausbildungsleistung und zahlt für Gold jeweils 20.000 Euro, für Silber jeweils 15.000 Euro und für Bronze jeweils 10.000 Euro. Diese Preisgelder werden unter den Amateurvereinen aufgeteilt, die an der Ausbildung beteiligt waren.

Die höchste Einzelauszeichnung im deutschen Nachwuchsfußball wird am 6. September am Nachmittag des EM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande in Hamburg verliehen.

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