Ex-Quarterback der San Francisco 49ers weiter ohne NFL-Vertrag

Trump über Kaepernick: "Es würde mir gefallen, wenn er zurückkommt"

Colin Kaepernick

Quarterback weiter ohne Job: Colin Kaepernick. imago images

"Ich würde es gerne sehen. Offen gesagt würde es mir sehr gefallen, wenn Kaepernick zurückkommt - wenn er gut genug ist. Aber ich will nicht, dass er zurückkommt, weil jemand denkt, es wäre gute PR", sagte US-Präsident Trump.

Kaepernick hatte im August 2016 für Schlagzeilen in den USA gesorgt, als er während der US-Hymne zunächst sitzen blieb und bei weiteren Spielen kniete. Der frühere Quarterback wollte damit nach eigener Aussage ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt setzen - und kooperierte in diesem Zuge auch vergangenes Jahr mit Sportartikelhersteller "Nike", um auf seine Botschaften aufmerksam zu machen. Im März 2017 verließ Kaepernick schließlich die San Francisco 49ers trotz Vertragsoption, seitdem ist er vereinslos.

Seiner Meinung zufolge würden die Klubs aus politischen Gründen auf eine Anstellung verzichten, "Kaep" hatte sogar bereits eine Beschwerde gegen die NFL eingereicht. Im Februar kam es zu einer Einigung. Trump hatte Kaepernick und weitere Wortführer der Proteste beschimpft und gefordert, alle zu entlassen. Sie würden sich Trumps Meinung nach respektlos gegenüber der Nation und der Flagge der USA verhalten.

sid/mag

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