Deutsche Nationalmannschaft in Trier

Schröder im Fokus: "Er ist klar unser Anführer"

Dennis Schröder

Hoffnungsträger in den Reihen des DBB-Teams: Point Guard Dennis Schröder. imago images

Lehrgänge, Training und Teambuilding-Maßnahmen wie der Besuch einer Kartbahn - bei der deutschen Nationalmannschaft ist die Vorbereitung für die WM in vollem Gange. 16 Spieler hat Bundestrainer Henrik Rödl in seinen vorläufigen Kader für das Turnier in China berufen. Bis zum Turnierstart am 1. September muss er noch vier Spieler aus seinem Aufgebot streichen - kein leichtes Unterfangen, angesichts der hohen Qualität. "Wir haben einfach viel Talent und das nicht nur unter den ersten zwölf Spielern", weiß der gerade erst zu Bayern München zurückgekehrte Paul Zipser. "Ich klinge schon wie der kleine Junge im Sandkasten. Aber ich freue mich einfach schon seit Monaten auf die Mannschaft und auf diese WM. Das wird super."

Eng verknüpft sind die Hoffnungen und Erwartungen mit NBA-Star Dennis Schröder, der gut drei Wochen vor Turnierbeginn zu seinen Mannschaftskameraden gestoßen ist. "Dennis ist klar unser Anführer und auf seiner Position einer der besten Spieler der Welt", sagt Rödl. "Er hat eine Qualität, die für uns super ist und unseren Spielstil prägen wird."

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Schröder selbst macht keinen Hehl aus seinen großen Zielen: "Ich kann nichts versprechen. Mein persönliches Ziel ist aber ganz klar eine Medaille." Weil der Weg dorthin steinig werden und mit den USA der absolute Topfavorit schon im Viertelfinale warten könnte, fügt er allerdings an: "Zumindest irgendwann in den nächsten Jahren."

Aus persönlicher Perspektive könnte Schröder sein privates Highlight-Jahr mit Hochzeit und Geburt seines Sohns jedoch schon bei diesem Turnier krönen: Das Finale und das Spiel um Platz drei in Peking stehen an seinem 26. Geburtstag an.

pau/sid

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