Verlängerung um ein Jahr

Entscheidung gefallen: Aito bleibt Alba-Cheftrainer

Aito

Seit 2017 Trainer bei Alba Berlin: Aito. imago images

"Die beiden vergangenen Jahre in Berlin haben meine Erwartungen übertroffen. Die Erfahrungen mit Spielern, Trainern, Mitarbeitern und Fans waren großartig und die gute, produktive Atmosphäre zwischen allen Beteiligten war ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Entwicklung in dieser Zeit", begründet Aito seine Entscheidung in einer Mitteilung des Vize-Meisters.

Der Spanier, der in seiner Karriere als Coach unter anderem neun Meistertitel mit dem FC Barcelona gefeiert und die spanische Nationalelf zur Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking geführt hat, steht seit 2017 bei den Albatrossen in Verantwortung und übernahm vor zwei Jahren erstmals ein Team außerhalb Spaniens. In seiner Amtszeit stieß Berlin jeweils zweimal ins BBL- und ins Pokal-Finale sowie ins Finale des Eurocups vor, gewann aber keinen Titel. 2018 wurde Aito, der in Spanien einst durch taktische Innovationen für Aufsehen sorgte, zum Trainer des Jahres in Deutschland gewählt.

"Aito ist einer der besten Coaches in Europa und wir sind sehr froh, dass wir weiter mit ihm zusammenarbeiten können. Wir wollen gleichzeitig auf höchstem Level wettbewerbsfähig sein, unsere jungen Spieler weiterentwickeln und attraktiven Basketball spielen. Aito passt perfekt zu dieser Philosophie und zu unserem Programm", sagte Berlins Sportdirektor Himar Ojeda.

Vorfreude auf die Euroleague

In der Vergangenheit wurde immer wieder diskutiert, ob Aito auch in der kommenden Saison Trainer in der Bundeshauptstadt bleibt, da auf das Team durch die Qualifikation für die Euroleague zusätzliche Reisestrapazen warten. Aito allerdings blickt der Herausforderung in der europäischen Eliteliga mit Vorfreude entgegen: "Ich bin sehr froh, dass wir fast das komplette Team zusammengehalten haben. Es ist für die meistens Basketballklubs in Europa sehr schwierig, ihre Spieler nach starken Leistungen weiter zu verpflichten. Diese Kontinuität ist sehr wichtig für uns."

Bereits vor einigen Wochen hatte Alba die Verträge mit den Leistungsträgern Luke Sikma, Peyton Siva und Niels Giffey verlängert.

pau

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