DFB-Pokal

Jedvaj: Rückkehr am Donnerstag - bereit für Aachen?

Abwehrspieler nach Rückenproblemen vor Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings

Jedvaj: Rückkehr am Donnerstag - bereit für Aachen?

Hat die Rückenprobleme in den Griff bekommen: Leverkusens Verteidiger Tin Jedvaj.

Hat die Rückenprobleme in den Griff bekommen: Leverkusens Verteidiger Tin Jedvaj. imago images

Nach 20 Minuten hatte er bei der Generalprobe gegen den FC Valencia (1:2) passen müssen. Oberschenkelprobleme führten bei Tin Jedvaj zur frühen Auswechslung. Und so konnte der kroatische Nationalspieler die Chance nicht wirklich wahrnehmen, sich für das erste Pflichtspiel als rechter Verteidiger bei Peter Bosz zu empfehlen.

Rückenprobleme strahlten in den Oberschenkel aus

Doch ähnlich wie bei dem für ihn eingewechselten Retsos erwies sich die Blessur Jedvajs nicht als schwerwiegend. Beim Vize-Weltmeister strahlten Rückenprobleme in den Oberschenkel aus. Diese hat der vielseitige Abwehrspieler nun wieder in den Griff bekommen und am Donnerstag soll der Rechtsfuß wieder mit seinen Kollegen trainieren.

Der 23-Jährige kehrt also zeitnah zurück und könnte damit für das erste Pflichtspiel bei Alemannia Aachen (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals ein Startelfkandidat sein. Denn da Mitchell Weiser (Mittelfußprellung) sicher ausfällt, und man mit Kapitän Lars Bender, der nach einer Oberschenkelzerrung zwar womöglich noch im Laufe der Woche ins Teamtraining einsteigen wird, kein unnötiges Risiko eingehen dürfte, wird sich Bosz voraussichtlich zwischen Jedvaj und Retsos als rechten Verteidiger in der Dreier- bzw. Viererkette entscheiden.

Bosz: "Panos hat es gut gemacht"

Retsos, der eine Seuchensaison hinter sich hat, in der er wegen zwei schwerer Muskelsehnen-Verletzungen nur zu einem Einsatz kam, erledigte den Job gegen Valencia ordentlich. "Panos hat es gut gemacht", lobte Bosz den jungen Griechen, der sich allerdings nach der langen Zwangspause noch an das offensive Nach-vorne-verteidigen unter dem zu Jahresbeginn gekommenen neuen Trainer gewöhnen muss. Der 20-Jährige muss, nach so einer langen Zeit ohne Spielpraxis nur allzu verständlich, erst wieder das absolute Vertrauen in seinen Körper und das eigene Spiel finden. Dafür benötigt er natürlich möglichst viele Einsatzminuten. Ob Bosz ihm diese schon in Aachen gewährt? Oder - was auf den ersten Blick naheliegend erscheint - den voll im Saft stehenden Jedvaj bringt, der aber ein Kandidat für einen Vereinswechsel ist? Eine knifflige Entscheidung für den Niederländer.

Stephan von Nocks

Coutinho, Hummels, Dost & Co: Die Neuzugänge der Bundesligisten