2. Bundesliga

Kein Risiko bei Gomez

Stuttgarts Stürmer-Star soll am Mittwoch wieder einsteigen

Kein Risiko bei Gomez

Mario Gomez

Ist geschont worden: Mario Gomez. imago images

Auch am Tag nach dem Unentschieden in Heidenheim hielt sich Gomez, den Wadenprobleme plagen, merklich zurück. Der Ex-Nationalspieler absolvierte eine individuelle Trainingseinheit, während sich der Rest der Reservisten beim Spielersatztraining abmühte. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Und Sven Mislintat und Coach Tim Walter sind nicht weniger vorsichtig, wenn es um Gomez geht. "Es war ein gewisses Restrisiko vorhanden, ihn in Heidenheim spielen zu lassen", erklärt der Stuttgarter Sportdirektor. "Deswegen haben wir ihn draußen gelassen. Wir wollen das Risiko einer größeren Muskelverletzung nicht eingehen."

Am Mittwoch, so Walter, erwartet der VfB-Trainer seinen Sturmführer zurück im Mannschaftstraining. Sollte es keinen Rückschlag geben, darf mit Gomez im Pokal in Rostock am kommenden Montag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) zu rechnen sein. Dennoch werde es auch dann vorher noch einmal eine Risikoabwägung geben, ob ein Einsatz des 34-Jährigen Vorteile verspricht. Schließlich, so Mislintat, "haben wir noch viele wichtige Spiele vor uns. Jetzt eine größere Wadenverletzung zu riskieren, macht keinen Sinn."

Al Ghaddioui: Lob und ein paar Kleinigkeiten

In Heidenheim durfte Hamadi Al Ghaddioui die Hauptrolle im Stuttgarter Sturm übernehmen. Mit einem Tor und einer Vorarbeit gelangen dem Neuzugang auch zwei Highlights, die Walter wohlwollend zur Kenntnis genommen hat. Was den VfB-Trainer dennoch nicht davon abhält, Kritik zu üben. "Hamadi muss drei Tore schießen", sagt der 43-Jährige. "Dann bin ich sehr zufrieden mit ihm." Al Ghaddioui, der sein erstes Tor für den VfB erzielt hat, zeigt sich selbstkritisch. Sein Treffer zum 1:0 "fühlt sich gut an. Leider habe ich aber auch noch ein, zwei andere Chancen vergeben."

Und noch andere Kleinigkeiten hat es gegeben, die sein Trainer bemängelt. "Er macht noch ein paar Dinge...", so Walter, die ihm nicht gefallen. "Weil er in Regensburg bisher anders gespielt hat. Dort musste er nur in die Bälle reinfliegen und hinterherlaufen. Jetzt hat er die Situation, dass er allein vor dem Tor steht, dass er verwerten muss." Mehr noch als bisher. Inklusive dem Verinnerlichen der Walterschen Spielweise. Auch hier gebe es noch "Dinge, die erst einmal im Kopf neu formatiert werden müssen".

George Moissidis

Zieler, Kittel & Co.: Die Neuzugänge der 2. Liga