Southampton-Coach denkt nicht an eine Bundesliga-Rückkehr

Hasenhüttl: "Ich will meinen Weg in England machen"

"Ich bin der Bundesliga sehr dankbar, dass ich dort lernen und meine Erfahrungen machen durfte. Aber die Premier League wird nicht umsonst als die stärkste Liga der Welt bezeichnet. Wenn man als Trainer die Chance hat, dort zu arbeiten, sollte man das tun, solange es geht. Ich will meinen Weg in England machen", begründete er seine Haltung.

Am 6. Dezember übernahm der 51-jährige Österreicher den FC Southampton auf einem Abstiegsplatz, führte ihn danach zum Klassenerhalt. "Es war ein Glücksgriff und die einzig richtige Entscheidung. Ich habe hier etwas gefunden, was hundertprozentig zu mir passt, was mich von Anfang an gefordert hat", sagt er im Rückblick. Dieses Engagement, als Trainer sein erstes außerhalb Deutschlands, sei auch für ihn ein ganz besonderer Entwicklungsschritt. "Das erste Mal eine Mannschaft in einer anderen Sprache zu führen, war schon eine wahnsinnige Herausforderung. Ich habe hier in den letzten Monaten viel gelernt, und ich bin hundertprozentig sicher, dass mich das zu einem wesentlich besseren Trainer machen wird", so Hasenhüttl.

Ziel ist "einstelliger Tabellenplatz"

Am Samstag fehlte der Coach beim 2:0-Sieg im Testspiel gegen den 1. FC Köln wegen einer Virusinfektion. Am Sonntag durfte er das Krankenhaus wieder verlassen, leitete bereits wieder die Trainingseinheit. Mit Southampton strebt er für die kommende Spielzeit eine sorgenfreie Saison an. "Das große Ziel für uns ist ein einstelliger Tabellenplatz. Ob wir das in diesem Jahr tatsächlich schon schaffen können, ist schwer zu beurteilen, denn von Platz 7 bis 20 haben die Mannschaften ähnliche Qualität."

Oliver Hartmann

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