Stürmer kommt aus Watford

Rekordtransfer: Lukebakio wechselt zu Hertha BSC

Dodi Lukebakio

Zuletzt bei der U-21-EM mit Belgien im Einsatz, nun stürmt er für die Hertha: Dodi Lukebakio. imago images

Der 21-jährige Lukebakio absolvierte am Donnerstag den Medizincheck, unterschrieb anschließend seine neuen Arbeitspapiere und soll zeitnah zur Mannschaft stoßen. Am Samstag absolvieren die Berliner ein Testspiel in England bei Crystal Palace.

Als Ablösesumme sind rund 20 Millionen Euro im Gespräch - für die Hertha wäre das eine Rekordsumme. In jedem Fall ist Lukebakio der neue Rekordeinkauf. Bisher war Stürmer Davie Selke der teuerste Berliner Neuzugang, der im Sommer 2017 8,5 Millionen Euro kostete, als er aus Leipzig kam.

Der Premier-League-Klub Watford hatte Lukebakio in der vergangenen Spielzeit an Düsseldorf ausgeliehen. Bei den Fortunen hatte der Angreifer großen Anteil daran, dass die Fortuna als Aufsteiger überraschend früh den Klassenerhalt perfekt machte und in der Endabrechnung Tabellenzehnter wurde.

Lukebakio erzielte zehn Tore, dabei unter anderem alle drei Treffer zum 3:3 beim deutschen Meister FC Bayern München. Sein damaliger Dreierpack hatte eine etwas kuriose Vorgeschichte, denn wegen einer Trainingsverspätung hätte er damals gar nicht im Kader stehen sollen.

Lukebakio wird am Freitagmittag um 13 Uhr auf einer Pressekonferenz vorgestellt, um 15 Uhr trainiert der Neuzugang dann erstmals mit den neuen Kollegen. Am Samstag bestreiten die Herthaner ihre Generalprobe vor dem Pflichtspiel-Auftakt im Pokal bei Bayern-Regionalligist Eichsätt gegen den englischen Premier-League-Klub Crystal Palace.

Zuletzt war Lukebakio mit der belgischen U-21-Nationalmannschaft bei der EM in Italien im Einsatz. Lukebakio absolvierte alle drei Gruppenspiele (ohne Tor), die die Belgier allesamt verloren (2:3 gegen Polen, 1:2 gegen Spanien, 1:3 gegen Italien).

Preetz schließt Phillip-Einkauf aus

Am Donnerstag gab es auch Spekulationen um den Dortmunder Maximilian Philipp als möglichen Neuzugang bei der Hertha. Diesen Gerüchten entgegnete der Berliner Geschäftsführer Michael Preetz via Twitter: "Philipp ist ein toller Spieler, dazu ein Berliner Junge. Aber eine Verpflichtung ist derzeit nicht darstellbar."

bst

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