Nächster Gastgeber noch offen

FIFA-Beschluss: Frauen-WM ab 2023 mit 32 Teams

Megan Rapinoe

2023 treten die USA als WM-Titelverteidiger an - gegen dann 31 Kontrahenten. imago images

Ab 2023 finden die Frauen-Weltmeisterschaften also auch im XL-Format statt. 32 Nationen dürfen dann teilnehmen, bislang waren es 24, 2011 in Deutschland seinerzeit sogar nur 16. Das FIFA-Council beschloss die Ausweitung am Mittwoch einstimmig. Gespielt wird in acht Vorrundengruppen a vier Mannschaften.

"Der erstaunliche Erfolg der diesjährigen Frauen-Weltmeisterschaft in Frankreich hat deutlich gemacht, dass es an der Zeit ist, die Dynamik aufrechtzuerhalten und konkrete Schritte zu unternehmen, um das Wachstum des Frauenfußballs zu fördern. Ich freue mich, dass dieser Vorschlag Wirklichkeit wird", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der 49-jährige Schweizer hatte sich bereits während des Anfang Juli zu Ende gegangenen Weltturniers, das die USA gewannen, für eine schnelle Expansion stark gemacht. Die Entscheidung des FIFA-Council ist daher wenig überraschend.

Derzeit neun Interessenten für 2023

Wo die Mega-WM 2023 stattfindet, ist derweil noch offen. Bis Dezember müssen die Interessenten ihre Bewerbungen offiziell einreichen. Der nächste WM-Gastgeber soll im Mai 2020 gekürt werden.

Nach Angaben der FIFA gibt es derzeit neun Interessenten aus vier Kontinenten, unter anderen wollen sich Süd- und Nordkorea gemeinsam um die Ausrichtung der neunten WM-Endrunde bewerben. Weitere Kandidaten sind Südafrika, Australien, Neuseeland, Japan, Argentinien, Brasilien, Bolivien und Kolumbien.

aho/sid