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Pepé wechselt zu Arsenal - und übertrumpft Aubameyang

Der Flügelstürmer soll die Gunners-Offensive beleben

Pepé wechselt zu Arsenal - und übertrumpft Aubameyang

Nicolas Pepé

Führte Lille in die Champions League und sich der Ligue-1-Elf der Saison: 22-Tore-Mann Nicolas Pepé. imago images

Lange hatten die Fans des FC Arsenal auf namhafte Verpflichtungen warten müssen. Nach Spielmacher Daniel Ceballos (Leihe von Real Madrid) ist für Flügelstürmer Pepé von OSC Lille nun auch das ganz große Geld lockergemacht worden. Durch noch mehr Offensivpower wollen die Nordlondoner künftig wieder regelmäßig in der Champions League spielen - in den letzten drei Jahren qualifizierte sich der CL-Finalist von 2006 nur für die Europa League. "Nicholas ist ein hochangesehener und sehr talentierter Flügelspieler, den viele Klubs wollten", sagte Trainer Unai Emery, der sich von Pepé "Kraft, Kreativität und Torgefahr" erhofft.

Lange Zeit war Pepé mit dem italienischen Vizemeister SSC Neapel in Verbindung gebracht, seine Agenten gar unter dem Vesuv gesichtet worden. Das bessere Angebot hat nun aber augenscheinlich Arsenal vorgelegt. Der Ex-Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang, über dessen Abgang im Gegenzug spekuliert worden war, soll an der Seite von Pepé und Alexandre Lacazette für den 13-maligen englischen Meister stürmen: "Wir wollen ihn nicht abgeben", äußerte sich Emery über den mit 64 Millionen Euro taxierten nun ehemals teuersten Einkauf Arsenals.

Neymar verhinderte wohl PSG-Wechsel

Neben den Italienern soll auch Paris Saint-Germain Interesse am Nationalspieler der Elfenbeinküste bekundet haben - es soll in erster Linie deshalb nachgelassen haben, weil Superstar Neymar, dessen Platz Pepé hätte einnehmen sollen, nun wohl doch nicht verkauft wird. Zudem soll sich der in Frankreich geborene Ivorer nicht mehr auf dem Radar von PSG-Sportdirektor Leonardo befinden.

In der abgelaufenen Ligue-1-Saison hatte der schnelle und trickreiche Pepé den OSC Lille mit 22 Toren und elf Vorlagen als Vizemeister in die Champions League geführt. Nur Kylian Mbappé (PSG, 33 Tore) traf im französischen Oberhaus häufiger. Bei den Gunners erhält er die Rückennummer 19.

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