2. Bundesliga

Kernproblem mit Engpass: Dresdens Sorgen im Sturm

Dringende Suche nach einem Ersatz für Duljevic

Kernproblem mit Engpass: Dresdens Sorgen im Sturm

Moussa Koné

Vergab gegen Nürnberg die beste Dresdner Chance: Moussa Koné. imago images

Die Start-Niederlage gegen den Club (0:1) war keine verdiente, nach Meinung von Trainer Christian Fiel war es gar eine "sehr unverdiente". Dass Dynamo gegen den Bundesligaabsteiger aus Franken eine ordentliche Partie gezeigt hatte, sagt auch die Statistik: 64 Prozent Ballbesitz und starke 87 Prozent Passquote zeigen, dass Dresden den Gästen vor allem spielerisch überlegen war. Selbige Statistik verrät aber auch, wo aktuell das große Manko der SGD liegt. 12:1-Ecken sowie 16 Torschüsse reichten nicht aus, um gegen an diesem Tag keineswegs übermächtige Nürnberger einen Treffer zu erzielen. Zum Vergleich: Dem Club reichten lediglich fünf Abschlüsse, um als Sieger vom Platz zu gehen.

Erklärungen für den torlosen Heim-Auftakt waren schnell gefunden. Zum einen hatte Nürnberg mit Christian Mathenia den besten Spieler des Spieltags im Kasten, zum anderen fehlte vorne die eigene Durchschlagskraft. Hochkarätige Möglichkeiten hatte Dresden nur zwei, eine davon ging auf das Konto von Moussa Koné, Dresdens momentan einzige Hoffnung im Sturm. Etwa vom Elfmeterpunkt fehlte dem Neun-Tore-Mann der vergangenen Spielzeit aber die letzte Überzeugung, unbedingt den Ausgleich erzielen zu wollen.

Siebenstellige Summe aus Nimes

Alternativen zu Koné gibt es nach dem Abgang von Haris Duljevic kaum welche, zudem läuft Joker Lucas Röser seiner Form ein wenig hinter her. Der niedrige siebenstellige Betrag, den Dynamo wohl vom französischen Erstligisten Olympique Nimes für Duljevic überwiesen bekommt, soll in den Sturm reinvestiert werden. Sportgeschäftsführer Ralf Minge bestätigte bereits, dass man vorne noch etwas machen wolle. Diese Neuverpflichtung sollte den Sachsen sofort weiterhelfen können, um den Engpass möglichst schnell zu entschärfen.

tso