Was der TSG-Verteidiger über den Aderlass sagt

Hübner und die Managementdenke

Benni Hübner

"Ich mache mir keine Sorgen": Benni Hübner. imago images

Aus dem Trainingslager in Windischgarsten berichtet Benni Hofmann

"Wir haben in der Vergangenheit oft Spieler günstig eingekauft und sind ein Verein, der Spieler weiterentwickeln muss." Klingt fast so, als schiele der 30-Jährige auf ein Praktikum bei TSG-Manager Alexander Rosen. Denn der betont immer wieder, dass jene Verkäufe auch die schwarze Null im Kraichgau sichern. Nur ist es diesmal angesichts gleich dreier abgegebener Leistungsträger für die Gesamtsumme von wahnwitzigen 102 Millionen Euro nicht zu viel? "Ich mache mir keine Sorgen. Wir konnten das in der Vergangenheit gut auffangen und ich bin positiv, dass wir das in der Zukunft auch können." Sauer auf Demirbay und Co. sei auch keiner im Team, versichert Hübner, der sich auch für Alfred Schreuder als neuen Trainer starkgemacht hat.

"Ich habe mich sehr für die Personalie ausgesprochen", verrät der Linksfüßer. Tatsächlich horchte Rosen bei Führungskräften wie Hübner, Oli Baumann oder Kevin Vogt nach, ehe die finale Entscheidung in der Nagelsmann-Nachfolge fiel. Hübner findet das normal: "Die Spieler müssen ja mit dem Trainer arbeiten." Diese Art der Kommunikation ist für ihn "ein guter Weg, Alex steht schon ein bisschen dafür und er hat ja sehr oft sehr richtig gelegen mit seinen Entscheidungen". Spätestens mit diesem Satz dürfte er sein Praktikum bei Rosen für die Zeit nach der aktiven Karriere sicher haben.

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