Langjähriger Kapitän passt "nicht mehr ins Konzept"

Nach 15 Jahren: Adler Mannheim trennen sich von Kink

Marcus Kink

Zum Abschied noch mal Meister: Marcus Kink. imago images

Der Klub sei "zu dem Entschluss gekommen, dass Marcus nicht mehr ins sportliche Konzept der Adler passt", sagte Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp: "Wir haben uns im vergangenen Jahr einer Neuausrichtung verschrieben und werden diesen Weg mit aller Konsequenz weitergehen, auch wenn das zur Folge hat, unpopuläre Entscheidungen treffen zu müssen."

Nationalstürmer Kink, der bei der WM im Mai nicht dabei war, hatte sein erstes Spiel für die Adler am 5. Oktober 2004 absolviert und kam auf 98 Tore in 812 Spielen. Neun Jahre lang war Kink Kapitän des Teams. In der vergangenen Saison hatte Adler-Trainer Pavel Gross in den Play-offs allerdings schon ab der Halbfinal-Serie auf den 34-Jährigen verzichtet, auch beim Finalerfolg über den EHC Red Bull München war der Stürmer nicht zum Einsatz gekommen.

"Marcus trägt die Adler tief in seinem Herzen und wir ihn in unseren", so Hopp. "Er gehört definitiv zu den verdientesten Spielern der Klubgeschichte und hat in all den Jahren stets im Sinne der Adler gehandelt. Dafür gebührt ihm unser größter Respekt."

kon/dpa/sid

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