Wolfsburgs Neuling gibt sich bei seinem "Heimspiel" selbstbewusst

Schlager und der Traum vom FC Arsenal

Xaver Schlager

Bundesliga als Zwischenschritt: Xaver Schlager. picture alliance

Aus Schladming berichtet Sebastian Wolff

"Als Bub in Österreich träumt jeder davon, es ins Ausland zu schaffen, wahrscheinlich schon als Siebenjähriger. Die Liga ist einfach nicht so attraktiv." Klare Worte vom Youngster, der jedoch ebenso klar deutlich macht, dass er mit der Bundesliga für sich erst einen Zwischenschritt erreicht sieht: "Ich habe ja noch kein Endziel erreicht, jetzt kommt das nächste Ziel."

Der Blondschopf will in Wolfsburg durchstarten, damit irgendwann auch sein ganz großer Traum wahr wird. "Seit dem Kindesalter bin ich Fan vom FC Arsenal. Das ist mein Traumverein. Und es ist mein Traum, mal dort zu spielen."

Dass die Gegenwart in Wolfsburg zumindest fußballerisch nur wenig Neues für ihn bereithält, soll hilfreich sein auf dem Weg zum großen Traum. Die Spiel-Philosophie von Neu-Coach Oliver Glasner ist mit der von RB vergleichbar, Schlager sagt deshalb: "Wir spielen sehr ähnlich. Von der Intensität her ist es für mich also keine große Umstellung." Glasner will mit seiner Mannschaft hoch stehen, früh pressen und der selbstbewusste Neuling mit der zentralen Rolle in diesem System glaubt: "Für die anderen Spieler, die schon länger hier sind, ist die Umstellung vielleicht größer als für mich."

Seine Erkenntnis aus den ersten Vorbereitungswochen und insbesondere den Tagen von Schladming ist diese: "Es wird von Mal zu Mal besser. Natürlich sind noch nicht alle Automatismen eingeschliffen, aber die Spieler werden merken, wie effektiv dieses System ist." Für ihn war es ein Grund, zum VfL zu wechseln, obwohl es verschiedene Optionen gegeben hatte: "Es ist die Philosophie, die ich liebe."

Das Ranking der Dauerkarten-Preise - mit neuem Spitzenreiter